Archive for Januar 2009

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altersgerechte Differenzierung

28. Januar 2009

Bislang wird versucht, Arbeitsschwierigkeiten älterer Mitarbeiter mit altersdifferenzierten Maßnahmen zu lösen. So werden diese aus dem Produktionsprozess genommen oder an Arbeitsplätzen beschäftigt, die die geringsten Belastungen aufweisen, während junge Mitarbeiter an besonders belastenden Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Das stößt zum einen aufgrund der veränderten Altersstruktur und des auslaufenden Altersteilzeitgesetzes an Grenzen; sinnvoller und ökonomischer wäre eine altersgerechte Differenzierung. Beispiele sind systematische Rotationsprogramme, Kompetenzentwicklung, Anleitungen zu sportlichen Aktivitäten und gesunder Ernährung, ergonomische Optimierung etc. Diese können ihre Wirkung nur dann voll entfalten, wenn sie bereits frühzeitig in der Berufsbiografie beginnen. Altersgerechte Arbeit nutzt jungen und alten Mitarbeitern im Unternehmen.

Weitere Informationen unter:
http://www.uni-kassel.de/presse/pm/anlagen/Projekt_Frieling_Buch.pdf

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Innovationsmotor Demografischer Wandel

28. Januar 2009

Automobilindustrie: Altersgerechte Arbeitsysteme können Innovationsmotoren sein.
Der demografische Wandel wird einen Motor für Prozessinnovationen darstellen. Altersgerechte Arbeit basiert auf technischen, organisatorischen und personbezogenen Interventionen.

Weitere Informationen unter:

http://www.uni-kassel.de/presse/pm/anlagen/Projekt_Frieling_Buch.pdf

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Berufsbiografie

28. Januar 2009

Die Arbeitsfähigkeit im Alter hängt stark davon ab, wie der Anforderungswechsel in der Berufsbiografie und im aktuell ausgeübten Job gestaltet ist. Vielfältige Aufgaben in der Berufsbiografie bewirken eine erhöhte aktuelle Flexibilität der Mitarbeiter/innen. Das zeigten die umfassenden Erhebungen bei Montagetätigkeiten in der Automobilindustrie im Kasseler Projekt.
Weitere Informationen unter:

http://www.uni-kassel.de/presse/pm/anlagen/Projekt_Frieling_Buch.pdf

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Nutzung von elektronischen Werkzeugen

28. Januar 2009

Grundlegenden Mechanismen beim Erlernen der Nutzung von elektronischen Werkzeugen, bei denen die Beobachtung von Bewegungen räumlich von ihrer Ausführung getrennt ist – bekannt etwa von Computerspielen. Diese Anforderung in einfacher Form findet sich an allen Computerarbeitsplätzen, extrem anspruchsvoll sind sie etwa bei minimal-invasiven chirurgischen Eingriffen. Die Ergebnisse zeigen, dass ältere Personen insgesamt eine langsamere und geringere Anpassung an neue Transformationen zeigen als jüngere, allerdings nur dann, wenn die neue Transformation hinreichend kompliziert ist.

Weitere Informationen unter
http://www.uni-kassel.de/presse/pm/anlagen/Projekt_Heuer.pdf

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Umgang mit Technik am Arbeitplatz

28. Januar 2009

Ein ähnliches Trainingsniveau bei der Nutzung moderner interaktiver Technologien kann die ältere Generation erreichen, obwohl sie deutlich weniger Vorwissen besitzt als die jüngere. (…) auch ältere Arbeitnehmer  können im Umgang mit Technik am Arbeitsplatz über entsprechende Trainingsprogramme erfolgreich geschult werden , wobei diese idealer Weise direkt in die jeweiligen Systeme integriert werden.
Weitere Information unter http://www.uni-kassel.de/presse/pm/anlagen/Projekt_Wandke.pdf

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Altersgemischte Teams

26. Januar 2009

Unterschiedliche Alterszusammensetzung wirkt nur in solchen Arbeitsteams leistungssteigernd, die sich mit komplexen Entscheidungsaufgaben befassen. In Gruppen, die mit Routineaufgaben befasst sind, führt höhere Altersdiversität zu mehr gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Allerdings fördert die Wertschätzung von Altersunterschiedlichkeit im Team die Innovationsleistung. Sie ist höher, wenn Altersdiversität positiv belegt ist. Das zeigt eine Untersuchung an 3900 Arbeitnehmern aus 500 Arbeitsgruppen der Finanz- und Versorgungsverwaltung in NRW sowie einem privaten Finanzdienstleister.

Mehr Information zur Untersuchung der Professoren Wegge und Schmidt unter http://www.uni-kassel.de/presse/pm/anlagen/Projekt_Wegge_Schmidt.pdf

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Was Hänschen lernt, kann auch Hans lernen

26. Januar 2009

Gesund und produktiv im Alter zu sein ist möglich, spezifische Ansätze zur Gestaltung des demografischen Wandels sind vorhanden oder können entwickelt werden. Entsprechende Maßnahmen nützen sowohl jüngeren als auch älteren Menschen. Das zeigen die Ergebnisse der arbeits- und organisationspsychologischen Fragestellungen, die von Wissenschaftlern in Münster, Dresden/Dortmund, Heidelberg, Freiburg und Berlin bearbeitet werden: Die Arbeitsmotivation zeigt, dass sich die Bedürfnisse und Ziele von jüngeren und älteren Berufstätigen in vielerlei Hinsicht unterscheiden. Arbeitsklima und -bedingungen sind für Ältere wichtiger, zukunftsorientierte Ziele wie z.B. das Lernen neuer Fähigkeiten, Feedback oder eine hohe Aufgabenvielfalt ist Jüngeren wichtig, so Prof. Hertel, Uni Münster.
Weitere Informationen unter http://www.uni-kassel.de/presse/pm/anlagen/Projekt_Hertel.pdf