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altersgerechte Differenzierung

28. Januar 2009

Bislang wird versucht, Arbeitsschwierigkeiten älterer Mitarbeiter mit altersdifferenzierten Maßnahmen zu lösen. So werden diese aus dem Produktionsprozess genommen oder an Arbeitsplätzen beschäftigt, die die geringsten Belastungen aufweisen, während junge Mitarbeiter an besonders belastenden Arbeitsplätzen eingesetzt werden. Das stößt zum einen aufgrund der veränderten Altersstruktur und des auslaufenden Altersteilzeitgesetzes an Grenzen; sinnvoller und ökonomischer wäre eine altersgerechte Differenzierung. Beispiele sind systematische Rotationsprogramme, Kompetenzentwicklung, Anleitungen zu sportlichen Aktivitäten und gesunder Ernährung, ergonomische Optimierung etc. Diese können ihre Wirkung nur dann voll entfalten, wenn sie bereits frühzeitig in der Berufsbiografie beginnen. Altersgerechte Arbeit nutzt jungen und alten Mitarbeitern im Unternehmen.

Weitere Informationen unter:

http://www.uni-kassel.de/presse/pm/anlagen/Projekt_Frieling_Buch.pdf

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