Posts Tagged ‘Ruhestand’

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Henkel AG & Co.

18. März 2009

Gesundheitsmanagement: Gesundheitschecks (z. B. Darmkrebsvorsorgeuntersuchungen), Sportangebote, Ernährungs- und Bewegungsberatung

Wissensdatenbanken werden zunehmend intensiver genutzt

Zusammenarbeit in altersgemischten Teams,

Für Mitarbeiter kurz vor dem Ruhestand gibt es spezielle Seminare – für sie selber sowie für ihre Familien. Das Engagement von Henkel endet nicht bei der Verrentung: Wir fördern die Gemeinschaft der Henkel-Pensionäre, in der sehr viele ehemalige Mitarbeiter aktiv sind.

Eine ergonomische Arbeitsplatzberatung wird bei den Verwaltungsmitarbeitern durch den Werksarzt durchgeführt (z. B. adäquate Stühle, höhenverstellbare Schreibtische, Empfehlungen zur Sitzhaltung etc.). Die Arbeitsplätze von Produktionsmitarbeitern können im Rahmen von Arbeitsplatzbegehungen, die gemeinsam mit dem Betriebsrat durchgeführt werden, im Hinblick darauf geprüft werden, ob eine Unterstützung durch ergonomische Maßnahmen möglich und sinnvoll ist.

Arbeitskreis Demografie: Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf Henkel. Diese Expertengruppe arbeitet u. a. an Lösungen für eine altersgerechte Arbeitsorganisation oder an neuen Konzepten zum lebenslangen Lernen

Workshops zum Thema Demografie; dabei wurden  Mitarbeiter befragt, was aus ihrer Sicht nötig ist, um die eigene Arbeitsfähigkeit bis zum 67 Lebensjahr aufrecht zu erhalten. Als Pilotprojekt werden für die Mitarbeiterbereiche des Workshops Gesundheitskoordinatoren eingeführt.

Betriebsvereinbarung zum Thema „Demografie und Gesundheit“.

Allgemein Konzentration zunächst auf die besonders vom demografischen Wandel betroffenen Bereiche, wie die Feuerwehr sowie auf die Mitarbeiter im Schichtbetrieb

in: Pro 50 – Arbeit mit Zukunft: Ist Ihr Unternehmen fit für den demografischen Wandel? Hg. PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt am Main, Dr. Rosina M. Gasteiger, Dr. Heiko Lorson und Holger Leckebusch 1. Auflage August 2008

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Die Ausgangssituation

29. Dezember 2008

Statistisches BundesamtDer Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung steigt gerade bei uns in Deutschland sehr stark an; Dank der höheren Lebenserwartung und wegen des Geburtenrückgangs. Dies führte zu einem “demografischen Wandel”, nämlich einer Umkehr, oder doch sehr starken Verformung der sog. “Alterspyramide”.
Heute sind in den Unternehmen bereits mehr Überfünfzigjährige als Unterdreißigjährige beschäftigt. Die Altersstruktur in den Unternehmen hat sich damit beinahe umgekehrt. Der Einsatz der Älteren in der Wirtschaft wird in Zukunft notwendig sein. – Problem eins: Wie erhalten wir deren Leistungsfähigkeit? – Problemaspekt zwei: Es kommt in absehbarer Zeit, wenn starke Jahrgänge in Ruhestand gehen, zu einem z.T. abrupten Ersatzbedarf von Mitarbeitern. Und gleichzeitig Aspekt drei: Sie nehmen ihr Wissen mit. Wie kann also dem Verlust von Wissen begegnet werden?
Die Unternehmen klagen zunehmend über Nachwuchsmangel. Der “Fight for Talents”, also der Kampf um gut ausgebildete junge Fachkräfte, zeichnet sich in vielen Branchen und Tätigkeitsbereichen bereits konkret ab. – Ein vierter Aspekt also: Woher bekommen die Unternehmen qualifizierten Nachwuchs, und wie können sie ihn im Unternehmen halten? Dazu gehört auch ein fünfter Aspekt: Wie erleichtern wir die Zusammenarbeit der Generationen?
Jährlich steigt die Lebenserwartung um 3 Monate. Wenn jemand also heute mit 60 Jahren in Rente geht, dann hat er noch mehr als ein Viertel seines Lebens vor sich, denn er wird ungefähr 85 Jahre alt. – Als einen sechsten Aspekt des Problems stellt sich die Frage nach der Gestaltung des “Ruhestands”, und wie eine längere Berufstätigkeit dem Einzelnen schmackhaft gemacht werden kann. Letztlich würde er selbst, der Betrieb und die Gesellschaft davon profitieren.