Archive for November 2014

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Strategische Personalplanung

18. November 2014

Strategisch Personalplanung heißt heute Umgang mit der Demografie. Dabei unterstützt der „INQA-Check„.  Es  geht  um diese Felder:
1. Planung Personalbestand
2. Planung Personalbedarf
3. Planung Personalanpassung
4. Planung Personaleinsatz
5. Planung Personalentwicklung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit
6. Bisheriger Prozess und Beteiligung
7. Unternehmensstrategie und Personalstrategie
8. Unternehmenskultur
9. Mitarbeiterführung und Kommunikation
10. Personalcontrolling und Personalkosten.

Quelle: http://www.inqa.de/DE/Lernen-Gute-Praxis/Handlungshilfen/Personalfuehrung/INQA-Check-Strategische-Personalplanung.html

Angeblich interessieren sich dafür nun auch Betriebsräte, so heißt es in der Veröffentlichung. Das wäre wünschenswert!

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Veränderte Produktion

5. November 2014

Wirtschaftswoche 42, 13.10.14

„Inselhopping in der Werkshalle“

Veränderte Produktion: „Statt sich beim eigenhändigen Fräsen und Drehen den Rücken zu ruinieren oder die Finger schmutzig zu machen, kontrollieren die Facharbeiter heute den Gang der Maschine durch Tippen und Wischen über interaktive Bildschirme. Statt auf Weisungen zu warten, entscheiden sie selbst, in welcher Reihenfolge sie die Aufträge abarbeiten – der Bildschirm zeigt ihnen dazu alle Optionen. (…) Wer 15 Jahre dieselben Handgriffe gemacht hat, mag zuerst nicht glauben, dass es für jeden leichter wird, wenn alle mehr können . (…) “

Diese „Digitale Zukunft“, diskutiert unterdem Begriff „Industrie 4.0“. Es geht um „bestmögliche technologische Lösungen“, „die dafür nötige Qualifikation und Organisation“ der Mitarbeiter. (…) „Voraussetzung für diesen neuerlichen Effektivitäts- und Effizenzschub: radikales Umdenken, am Schreibtisch wie in der Werkshalle. Die Folge: Abteilungs- und Fachgrenzen werden eingerissen, Jobprofile ändern sich, gewohnte Arbeitsabläufe werden auf den Kopf gestellt.

Die Digitalisierung reduziert die Monotonie vieler Arbeitsabläufe und schafft Zeitsouveränität, (…) auf der anderen Seite kommt es aber zu einer enormen Beschleunigung des technologischen Wandels. (…) Es ist weniger der einzelne Handgriff, der sich ändert, es trifft die gesamte Stuktur der Arbeitsplätze, ja, das Selbsverständnis der Mirarbeiter. Steht doch nicht mehr das beherrschen einzelner Maschinen , sondern das Steuern komplexer, fach- und gruppenübergreifender Prozesse im Mittelpunkt ihrer wachsenden Verantwortung. Sie koordineren Arbeitsabläufe eigenverantwortlich, müssen sich mit Kollegen und Managern außerhalb der eigenen Abteilung abstimmen und Arbeitsprozese mitgestalten. Statt ihren Mitarbeitern von oben herab zu diktieren, was sie zu tun haben, diskutieren Führungskräfte Entscheidungen im Team und fordern vom Azubi bis zum Ingenieur Input zum Lösen von Problemen ein. (…)

Eine breite Grundausbildung, lebenslanges Lernen, Flexibilität, Projekt- und Teamarbeit sind die Schlagwörter für das Arbeiten in der digitalen Welt von morgen (…)“, eine „Revolution der Arbeitsgestaltung„.

„(…) Jeder Facharbeiter wird zum Wissensarbeiter, (…) der Mensch wird zum informierten Entscheider, der aufgrund seines Erfahrungswissens Handlungsoptionen zum optimalen Betrieb der Maschine gegeneinander abwägt und auswählt.“

(…)

„Wir haben in den Neunzigerjahren durch Lean-Management (…) an Effizienz gewonnen, jetzt können wir durch intelligente Kombination von Mensch und Technik noch mal [Ähnliches] rausholen.“

Ich meine durch Industrie 4.0 ist auch das Problem lösbar, wie ältere Mitarbeiter tatsächlich bis zum Rentenalter in der Prodkution tätig sein können. Unserer Gesellschaft braucht diese Revolution!

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Was sich Generation Y vom Arbeitgeber wünscht

5. November 2014

Die Frage wird derzeit an vielen Stellen diskutiert. Hier eine kurze Übersicht.

Quelle: Enactus/Herbst 2014

99 % Gutes Arbeitsklima

98 % Förderung der Mitarbeiter

95 % Aufstieg/Entwicklung/Weiterbildung

94 % Wertekongruenz

93 % Herausfordernde Aufgaben

93 % Balance Beruf/Privatleben

92 % Zukunftsorientierung

91 % Überzeugendes Geschäftsmodell

56 % Attraktive Zusatzleistungen

46 % Organisierte Kinderbetreuung

34 % Beeindruckender CEO

16 % Börsenerfolg

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Was Generation Y von Managern will

5. November 2014

Denn auf die Frage, was Ihr uns bieten könnt, gibt es natürlich eine Antwort! Ich wünsche mir Manager, die mir den Rücken frei halten. Die mir neue Impulse geben und Möglichkeiten eröffnen. Manager, die mir helfen Dinge zu verstehen, die im Dickicht meiner täglichen Arbeit vielleicht nicht offensichtlich sind. Für jedes Team, für jeden Menschen mag diese Antwort etwas anders lauten. Sie mag „klassischer“, von Streben nach Sicherheit, Autonomie oder Anerkennung geprägt sein, aber das entscheidende ist – die Antwort auf diese Frage muss im Dialog entstehen.

Management wird damit im wörtlichsten Sinne zur Zusammenarbeit für ein gemeinsames Ziel. Transparenz darüber, welchen Beitrag jeder für den jeweils anderen leistet, wird zur Voraussetzung. Management ist keine Einweg-Kommunikation mehr, denn die Notwendigkeit für Führung und Management wird nicht mehr von Euch oder von der Struktur des Unternehmens bestimmt. Diese Notwendigkeit müssen wir jetzt gemeinsam definieren.

Und am Ende löst sich dann auch das Rätsel um den viel beschrieener „Ungehorsam“ meiner Generation: Denn Autorität, Loyalität und Vertrauen haben für mich nichts mehr mit Alter, Titel oder Gehalt zu tun. Die neuen Werte, die unsere Beziehung in Zukunft bereichern werden, sind Kompetenz und Kooperation.
Ihr lieben Manager, vielleicht lässt es sich ganz einfach in einem Satz zusammenfassen: Ich will mit Euch arbeiten, nicht für Euch.

Quelle: https://spielraum.xing.com/2014/11/xing-klartext-wem-dient-fuehrung-eigentlich/?pid=b7237_cnwsl