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Doppelbelastung für Europas Jugend

31. August 2017

Junge Leute in Europa werden unter dem demografischen Wandel und sinkenden Renten leiden – zusätzlich zur konstant hohen Arbeitslosigkeit, die unter 25-Jährige schon heute belastet.

„Wenn wir unsere Jugend im Stich lassen, setzen wir unsere Zukunft, unser Wachstum, unseren Wohlstand und unser Sozialmodel auf’s Spiel. Wir sind es den jüngeren Generationen schuldig, ihnen so viel wie möglich zu bieten“, sagte Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Soziales und Beschäftigung während einer Pressekonferenz am Montag.

Zwar ist die Beschäftigungsrate unter den 20- bis 64-jährigen Europäern mit 71,1 Prozent höher als vor der Finanzkrise, und die Arbeitslosigkeit ist von 8,2 Prozent Ende 2016 auf 7,8 Prozent im Mai 2017 gesunken, doch junge Leute kommen immer noch verhältnismäßig schlecht weg, erklärte Thyssen.

Sie sehen sich einer „doppelten Belastung“ gegenüber: Dass sie höhere Rentenbeiträge zahlen, aber niedrige Renten erhalten werden, wenn sie selbst alt sind, zeigt der Arbeitsbericht 2017 der Europäischen Kommission, den Thyssen gestern vorstellte.

Die Kommissarin sprach von einer „demografischen Abhängigkeit“ und warnte vor drohendem Arbeitskräftemangel. Bis zum Jahr 2060 werde sich das Verhältnis zwischen Erwerbstätigen und Pensionären so weit ändern, dass in der EU auf zwei Arbeiter ein Rentner kommt. Dies sei „eine große Last auf den Schultern der jungen Leute“

Quelle: https://www.euractiv.de/section/eu-innenpolitik/news/demografie-und-renten-doppelbelastung-fuer-europas-jugend/

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Diese Berufsgruppen sehen alt aus

17. Dezember 2013

24.10.13

Fachkräfte-Studie

Schon lange wird über Fachkräftemangel geredet. Vor allem bei Ingenieuren. Doch selbst dort muss man genau hinschauen. Nicht jede Spezialisierung ist rar und gefragt, wie eine Demografie-Studie zeigt. Von Flora Wisdorff

Als Elektroingenieur (Link: http://www.welt.de/116782878) hat man derzeit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Wer beim Jobportal Stepstone Elektroingenieur eingibt, erhält eine Liste mit 725 Angeboten. Darunter namhafte Unternehmen wie BMW (Link: http://www.welt.de/boerse/aktien/Bayerische-Motoren-Werke-AG-DE0005190003.html) , die Deutsche Bahn oder auch ThyssenKrupp (Link: http://www.welt.de/boerse/aktien/ThyssenKrupp-AG-DE0007500001.html) .

Das ist kein Wunder: Denn der Beruf des Elektroingenieurs gehört zu den Tätigkeitsfeldern, in denen Fachkräfte stark gesucht sind – es aber nicht genügend Nachwuchs gibt. Schon jetzt treten bei der Besetzung der Stellen Engpässe auf. Ganze 98 Tage dauert es im Schnitt, bis eine freie Stelle besetzt werden kann. Zum Vergleich: Bei Buchhaltern sind es nur 50 Tage.

Der Beruf des Elektroingenieurs (Link: http://www.welt.de/116782878) wird stark von der Bevölkerungsentwicklung beeinflusst, wie die Studie „Berufe im demografischen Wandel“ der Universität Rostock zeigt, die die Hochschule im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit durchgeführt hat. Insgesamt nahm sie in der Untersuchung, die der „Welt“ vorliegt, zwölf Berufe unter die Lupe. Herausgeber der Studie (Link: http://www.inqa.de/DE/Lernen-Gute-Praxis/Publikationen/berufe-im-demografischen-wandel.html) ist die Initiative Neue Qualität der Arbeit.

Vor allem Elektroingenieure fehlen. Bei den Elektroingenieuren fielen die Ergebnisse besonders drastisch aus: 2011 lag demnach der Anteil der über 55-jährigen Beschäftigten in der Sparte bei 17 Prozent, und schon 2020 könnte er bei 34 Prozent liegen – das ist einer der höchsten Werte überhaupt. Bis 2020 könnte sich die Situation so zuspitzen, dass die Berufsordnung gar „in ihrem Bestand gefährdet“ sein könnte, schreiben die Autoren der Studie, Thusnelda Tivig, Golo Henseke und Jens Neuhaus.

Die Studienautoren haben Alterungstrends und Fachkräfteengpassrisiken für zwölf Berufsordnungen aus vier Bereichen untersucht. Darunter sind drei, die als vom demografischen Wandel besonders gefährdet gelten: Fertigungsberufe wie Zerspanungsmechaniker und Chemiebetriebswerker, die sogenannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), die Gesundheits- und Pflegeberufe sowie als vierte Gruppe die kaufmännischen Berufe, die als Vergleichsgruppe dient.

Dass der demografische Wandel bereits jetzt zu einem Fachkräftemangel führt und sich dies in den kommenden Jahren noch verstärken wird, ist nicht neu. Bisher gab es jedoch keine berufsspezifischen Untersuchungen. „Ein klares Ergebnis der Studie ist, dass die Verfügbarkeit von Fachkräften in jeder Berufsgruppe unterschiedlich ausfällt und unterschiedliche Gründe hat. Man kann also nicht pauschal von Fachkräftemangel sprechen“, sagt Tivig.

Wirtschaftsingenieure sind weniger gefragt. Besonders deutlich wird das bei den Ingenieuren: Hier habe die Untersuchung gezeigt, dass es noch keinen generellen Fachkräftemangel gebe: „Ingenieur ist nicht gleich Ingenieur“, sagt Tivig. So treten bei den Elektroingenieuren jetzt schon Engpässe auf, nicht aber bei den Wirtschaftsingenieuren. Im hochinnovativen Beruf des Elektroingenieurs trete man spät ein, aber auch recht früh wieder aus, schreiben die Experten.

Bei den Wirtschaftsingenieuren, die zum Beispiel im Maschinenbau tätig sind, gibt es dagegen kaum Probleme, weil es einen regelrechten „Boom“ bei den Absolventen dieser Fachrichtung gebe. Seit 2008 sei ihre Gruppe jünger als der Durchschnitt und werde dies bis 2020 wohl auch bleiben.

Auch bei den Naturwissenschaften ergibt die Untersuchung kaum Engpassrisiken. Anders sieht es in den Fertigungs- und Gesundheitsberufen aus. Vor allem bei Drehern und Fräsern zeigen sich Engpassrisiken und Alterungstendenzen, genauso wie bei den Krankenschwestern und Erziehern.

Keine Engpässe bei Kaufleuten. Bei den kaufmännischen Berufen, zu denen auch die Bankfachleute gehören, altern die Beschäftigten zwar auch. Aber die Autoren sehen kaum Risiken für einen Fachkräftemangel, weil die Jobs auch für Ältere attraktiv seien und über die „Vielfalt der Zugangswege“ Stellen besetzt werden könnten.

Der Anteil der über 55-Jährigen an den Beschäftigten einer Berufsgruppe ist der Studie zufolge besonders aussagekräftig, um zu beurteilen, wie stark diese vom demografischen Wandel betroffen ist. Im Zeitraum zwischen 1993 und 2011 ist er in allen untersuchten Berufsgruppen gestiegen, in den meisten hat er sich mehr als verdoppelt. „2020 könnte er bei 20 bis 30 Prozent liegen, das ist viel“, sagt Thusnelda Tivig.

Auch das Durchschnittsalter der Beschäftigten wird der Studie zufolge in allen Berufsgruppen steigen: Während es 1993 in nur drei Berufen bei 40 Jahren lag, gehen die prognostizierten Werte für 2020 von 42 bis 48 Jahren aus. Die gezielte Auswahl der Berufsordnungen erlaube auch allgemeinere Schlussfolgerungen, schreiben die Autoren in ihrer Studie. Unternehmen und Politik seien gefragt, für passende Arbeitsbedingungen zu sorgen, denn „ohne die Älteren werden wir nicht auskommen“. Gelinge es nicht, sie in Arbeit zu halten, würden Engpässe auftreten. „Daraus folgen schnell negative Auswirkungen auf Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung.“

In manchen Berufen ist Zuwanderung nötig. In den einzelnen Berufsgruppen müsse man jedoch unterschiedliche Rezepte prioritär anwenden. Die Knappheiten ließen sich nicht pauschal bekämpfen, sagt Tivig. So bringe es in den männerdominierten Fertigungsberufen der Metall- und Elektroindustrie wenig, sich darauf zu konzentrieren, Frauen für die Branche zu gewinnen. „Selbst wenn sich daraufhin ihr Anteil verdoppeln würde, ist das immer noch wenig. Vor allem arbeitssparender technischer Fortschritt, wie die Schaffung technisch assistierter Arbeitsplätze, könne hier zu einer wesentlichen Kraft zur Vermeidung von Fachkräfteengpässen werden, heißt es in der Studie. Gleichzeitig könnten Arbeitskräfte aus anderen Wirtschaftsbereichen helfen, die Engpässe zu überbrücken.

In den MINT-Berufen sehen die Autoren nur bei den Elektroingenieuren Handlungsbedarf: Hier dürfte das Hauptpotenzial in einer gezielten Einwanderung liegen, schreiben sie. Die verstärkte Anwerbung von Frauen dürfte nur eine begrenzte Wirkung haben, da ihr Anteil gering sei. In den von weiblichen Beschäftigten dominierten Gesundheits- und Pflegeberufen dagegen stelle „die Ausweitung der Arbeitszeit von Frauen das mit Abstand wichtigste Kompensationspotenzial zur Vermeidung von Fachkräfte-Engpässen dar“.

Technischer und organisatorischer Fortschritt könne insbesondere in der Pflege helfen. Der Einsatz von Migranten sei bereits weit verbreitet. Insgesamt muss man Tivig zufolge über alle Berufe hinweg auf die Älteren setzen. „Selbst die Migration wird irgendwann erschöpft sein, auch wegen des scharfen internationalen Wettbewerbs um gute Fachkräfte“, sagt sie. „Die Rente mit 67 (Link: http://www.welt.de/themen/rente-mit-67/) hilft sehr, aber sie muss auch faktisch gelebt werden.“

© Axel Springer SE 2013. Alle Rechte vorbehalten

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article121163790/Diese-Berufsgruppen-sehen-alt-aus.html

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2012 in review

3. Januar 2013

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2012 an.

Hier ist ein Auszug:

600 Personen haben 2012 den Gipfel des Mount Everest erreicht. Dieser Blog hat 2012 über 4.800 Aufrufe bekommen. Hätte jede Person, die den Gipfel des Mount Everest erreicht hat, diesen Blog aufgerufen, würde es 8 Jahre dauern, um so viele Aufrufe zu erhalten.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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2011 in review

6. Januar 2012

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 4.800 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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2010 in review

10. Januar 2011

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Minty-Fresh™.

Crunchy numbers

Featured image

A helper monkey made this abstract painting, inspired by your stats.

A Boeing 747-400 passenger jet can hold 416 passengers. This blog was viewed about 1,700 times in 2010. That’s about 4 full 747s.

In 2010, there were 43 new posts, growing the total archive of this blog to 148 posts. There was 1 picture uploaded, taking a total of 65kb.

The busiest day of the year was April 13th with 29 views. The most popular post that day was Altersbild von Journalisten.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were netz-training.eu, de.wordpress.com google.de, and xing.com.

Some visitors came searching, mostly for demografischer wandel, alterspyramide deutschland, alterspyramide deutschland 2010, altersstrukturanalyse, and altersstruktur daimler.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

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Altersbild von Journalisten April 2010

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Age 50 – der Blog zum Agemanagment in Unternehmen December 2008

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Besondere Qualifizierungsmaßnahmen für Ältere? July 2010

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REWE: Gesundheitscoaching – umfassende Strategie gegen Muskel-Skelett-Erkrankungen November 2010

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Handlungsfelder im Age-Management; Toolbox demografiefester Betrieb July 2009

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AAA Gliederung

20. Januar 2009
  • Die Situation, die sich aus dem sog. „Demografischen Wandel“ ergibt und die Notwendigkeit des Agemanagements in Unternehmen
    • Jugendwahn
    • Ausblick
  • Problemaspekte:
    • Alter und Leistungsfähigkeit
    • Mitarbeitermangel ist absehbar
    • Wissensmanagement
    • Nachwuchs generieren
    • Zusammenarbeit zwischen den Generationen
    • Der Ruhestand
  • Das Ziel
  • Maßnahmen zur Problemlösung
    • ABC der Maßnahmen
    • Altersdifferenziete Arbeitssysteme
    • Firmen: Maßnahmen, die in Firmen bereitsergriffen werden

AUSSERDEM:

  • Shortcuts
  • Bericht
    • Portale für Ältere
  • Das hat mir gefallen
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Maßnahmen-Alphabet

9. Januar 2009
Altersgemischte Teams
Altersgerechte Arbeitsgestaltung
Altersgerechte Arbeitszeitgestaltung, stärkere Differenzierung und Individualisierung
altersgerechtes Führungsverhalten
Altersgerechtes Lernen
Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten
Arbeitplätze werden auf Basis der Arbeitsstrukturanalyse besonders gestaltet
Arbeitsplatzbeleuchtung (individuell)
Auditierungen, auf deren Basis schnellstmöglich Veränderungen stattfinden können
Betriebliches Eingliederungsmanagement
Betriebsklimaanalysen
Bewegung
Bewusste Lebensführung
Bindung von Nachwuchskräften; besonders relevant die in Aussicht gestellte Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf
EDV und Fremdsprachen
Erarbeiten eine Qualifikationsmatrix
Ergomatten im Betrieb
Ergonomie
Ernährungsberatung
Etablierung von Entwicklungswegen von einer Funktion zur nächsten
Fehlzeitenberichte
Flexibles Zeitmanagement (Pausen)
ganzheitliche Ergonomiebewertung und punktgenaue Abstellung der Belastungsfaktoren am bewerteten Arbeitplatz
Gefährdungsbeurteilung
Gestaffelte Urlaubsansprüche mit längeren Erholungszeiten für ältere Arbeitnehmer
Gestaltung einer Lernkultur im Unternehmen
Gesundheitscheckup
Gesundheitscoaching: Maßnahmen zur Prävention von sog. Zivilisationskrankheiten (Diabetes, Gefäßerkrankungen)
Gesundheitsthemen in der Fortbildung (Ernährung, Bewegung, mentale Fitness)
Größere Freizeitblöcke
höhenverstellbare Tische und Stühle
horizontale Laufbahnpfade
Individuelle Frühdiagnostik
Jahresteamsitzungen
Jobfamilien zur Orientierung, also betrieblich übliche und wünschenswerte Weiterentwicklungen werden nach Voraussetzung, Qualifikationen; Kompetenzen, Tauglichkeiten und Prüfungen für horizontale Entwicklungsmöglichkeiten beschrieben, Schlüsselfunktionen werden besonders hervorgehoben
Jobrotation
Kollegiale Beratung
Kontinuierliche Weiterbildung
Lange Taktzeiten
Langzeitkonten
Lebensarbeitszeit; flexible Lebensarbeitszeitmodelle
Off-Line-Arbeitsplätze
Pausen für physical activity in Japan
Reduzierung der Lärmbelastung
Rückenschulung: Das richtige Heben, Sitzen, Stehen
Sabbaticals
salutogene Arbeitorganisation
Sensibilisierung für die eigene Gesundheit
Sicherheitskultur und Arbeitssicherheitsschulung: Der richtige Umgang mit Leitern und Werkzeugen
Silverline (Arbeitsgestaltung in der getakteten Endmontage bei Audi)
Stressbewältigung
Suchtberatung
Tandems zum Wissens- und Erfahrungstransfer
Teamentwicklungsseminare
Teilzeit
Überwindung von Bildungsbarrieren
Veränderung der Berufsbilder in Bezug auf die Markt- und Kundenanforderungen und abhängig vom Wissensstand des Mitarbeiters. Zuschnitt über Mitarbeitergespräche
Verhaltensergonomische Vorgaben, die exakt eingehalten werden müssen; dazu auch Schulungen
Verhaltensveränderung der Mitarbeiter, so dass die betrieblichen Veränderungen auch greifen können
Vitalwochenende: Medizinischer Kurzcheck
Wahrnehmung einer Schicht durch zwei TZ-Arbeitskräfte
Werksküche, Kantine
Wertguthabenkonto
Wiedereingliederung
Zeitkonten
Zeitwertpapier
Zielgerichtete Nutzung von Gruppen- und Teamarbeit