Posts Tagged ‘Quote’

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Frauenquote

1. Oktober 2015

Kaum zu glauben! Äußerungen des Headhunters Achim Brühne im Interview

„Moment mal. Inwiefern schaden mehr Frauen einem Unternehmen?
Vor allem indirekt. Lassen Sie mich eine Bespiel aus der Praxis nennen: Ein Dax-Konzern hat vor einiger Zeit eine freiwillige Frauenquote auf Führungsebene eingeführt. Die Folge: Viele fähige männliche Mitarbeiter haben seitdem das Unternehmen verlassen, weil sie sich ihrer beruflichen Zukunft beraubt sehen. Öffentlich traut sich das natürlich keiner zu sagen! Als Headhunter bekomme ich viele Bewerbungen von frustrierten Managern, die sich durch die Frauenquote übergangen fühlen.

Aber wenn männliche Manager durch fähige Frauen ersetzt werden, schadet das dem Unternehmen doch nicht.
Das muss man differenzierter sehen! Um die Quote zu befriedigen, suchen Unternehmen händeringend nach Managerinnen. Gerne würden wir Personalberater häufiger fähige Frauen vorschlagen. Auf höheren Ebenen gibt es aber leider noch viel zu wenige Managerinnen mit der nötigen Expertise. Viele werden wegen der Quote zu früh nach oben befördert und verbrannt. Das ist weder gut für sie, noch fürs Unternehmen. Es wird noch einige Jahre dauern, bis genügend Frauen auf der mittleren Ebene angekommen sind. Mancher Mittelständler tut da übrigens mehr für aufstrebende Frauen als ein Konzern.“

Quelle: wiwo 40/15

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Hürden nehmen

12. März 2013

Was ist das eigentliche Ziel, das hinter dem Anstreben der Quote steht? DIE CHANCENGLEICHHEIT. – Woran können wir erkennen, dass dieses Ziel erreicht ist? … An der Quote! Sie ist nur eine Kennzahl, aber die Kennzahl, mit der allein die Zielerreichung gemessen werden kann.

Die Einführung der Chancengleichheit für Frauen, Führungspositionen in einem Unternehmen zu bekleiden, funktioniert leider nicht über Nacht. Wichtig ist die Einflußnahme auf die Werte des Unternehmens, so dass die Frage der Chancengleichheit immer eine Rolle spielen muss bei der Rekrutierung, bei Versetzungen und Beförderungen.

Barrieren:

  • Strukturen, d.h. die Unternehmensleitung hat bisher Frauen in der Führung aus verschiedensten Gründen nicht vermisst. Es besteht gar kein Bedürfnis etwas zu ändern
  • die Strukturen müssen von allen Frauen in Führungspositionen im Unternehmen gemeinsam geknackt werden
  • es gibt zu wenige Frauen, die morgen Top-Positionen übernehmen könnten
  • es gibt zu wenige Frauen, die in der Top-Position auch durchhalten
  • es bedarf permanenter Anstrengungen, da z.B. Umstrukturierungen schnell wieder zu alten „Quoten“ (= 95 % Männer) führen, es muß also auch da ein Durchhalten gewährleistet sein
  • es ist ein langfristiges Projekt
  • eine Frau im Vorstand ist kein als Garant für die Umsetzung der Chancengleichheit/dess Quotengedankens im Unternehmen
  • der Wunsch nach einer pauschalen Quotierung über eine Gesamtorganisation
  • … … …

 

 

 

 

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Bundesregierung plant Quote für ältere Fachkräfte

10. Juni 2011

Die Bundesregierung setzt sich im Kampf gegen den drohenden Fachkräftemangel konkrete Ziele. Bis 2020 soll die Quote der erwerbstätigen 55- bis 64-Jährigen auf 60 Prozent steigen und die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 20 Prozent gesenkt werden.

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,767772,00.html