Posts Tagged ‘Ernährungsberatung’

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AXA Gesundheitsprogramm

18. Mai 2009

Das Gesundheitsprogramm des AXA Konzerns enthält die folgenden Komponenten:

  • arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen, z. B. bei Bildschirmarbeitsplätzen in kürzeren Intervallen als gesetzlich vorgeschrieben
  • Vorsorgeuntersuchungen im Hinblick auf persönliche Risikofaktoren wie z. B. Herzinfarkt- oder Osteoporose
  • diverse Präventionsprogramme gegen Stress, Suchtgefahren, Hautkrebs, Diabetes usw.
  • Ernährungsberatung im Einzelfall und Aktionswochen in Zusammenarbeit mit der BKK Novitas und dem Betriebsrestaurant in der Hauptverwaltung
  • kostenloser Check-up für Führungskräfte alle 2 Jahre ab dem 35. Lebensjahr
  • ‚Fit am PC‘ – eine internetbasierte Software zur Gesundheitsvorsorge für Mitarbeiter an Bildschirmarbeitsplätzen.
  • Gesundheitsportal des Betriebsärztlichen Dienstes im Intranet: ausführliche Informationen über Themen wie Ernährung, Stressbewältigung, Impfungen, Fitness / Sport / Rücken, Suchtprävention und Krebsvorsorge

speziell in der Hauptverwaltung Köln:

  • ambulante ärztliche Betreuung während der Arbeitszeit
  • Betriebliches Wiedereingliederungsmanagementsystem mit einer zertifizierten Disability Managerin
  • Mobbing-Hotline (Beratung durch eine externe Dipl.-Psychologin)
  • sportliches Angebot in der AXA-eigenen Sporthalle und Kooperation mit Fitneßstudios
  • kulinarisches Angebot: 50%iger Essensgeldzuschuss; gesundes Essen im Betriebsrestaurant inkl. eines fettarmen sog. Vitality-Essens; Salatbar, Obstbar
  • geldwerte Vorteile (Beitragszuschuss GKV, Beteiligung am Selbstbehalt der PKV sowie ermäßigte Tarife für AXA-Mitarbeiter)
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MAN

15. Januar 2009

Der Wind weht wieder eisiger – auch für die älteren Mitarbeiter. Damit will sich Uwe Rohrbeck nicht abfinden. Der leitende Betriebsarzt im MAN-Werk Salzgitter will wichtige Weichen stellen, damit der Lastwagen-Konzern nicht geradewegs in das demografische Problem hineinschlittert. „Der intensive Wettbewerb lässt uns einfach keine Wahl.“
Ihm geht es nicht allein darum, dass Mitarbeiter regelmäßig zur Vorsorge gehen, die bei MAN vom Blutdruckmessen über die Grippeschutzimpfung bis zum Darmkrebsscreening mannigfaltig angeboten wird. „Wir müssen auch die Angeschlagenen fit halten und so einsetzen, dass sie voll produktiv bleiben.“
Wie ernst es um die demografischen Veränderungen bestellt ist, zeigt ein Blick auf die Beschäftigtenstruktur. Bereits jeder zweite MAN-Mitarbeiter hat das 40. Lebensjahr überschritten, in zehn Jahren werden die Senioren weit in der Überzahl sein. Rohrbeck hat deshalb alle Arbeitsplätze darauf untersuchen lassen, ob sie den Bedürfnissen einer älter werdenden Belegschaft überhaupt noch gerecht werden. Ein enormes Unterfangen, sagt der Betriebsarzt. Um daraus die richtigen Konsequenzen abzuleiten, „arbeiten wir eng mit der Personalabteilung zusammen.“
Rohrbeck weiß: Ärztliche Vorsorge, Sportprogramme sowie Ernährungsberatung und Raucherentwöhnung sind nur Mosaiksteine, um die galoppierende Alterung von Belegschaften in den Griff zu kriegen. Hinzu treten müssen altersgerechte Arbeitsplätze; auch wie Arbeit organisiert ist, gehört aufs Tapet. Jobrotation etwa hilft, einseitige Belastung abzufedern und Tätigkeiten mit neuen Inhalten anzureichern. Das alles fruchtet indes kaum, wenn ältere Beschäftigte von Weiterbildung ausgeschlossen werden, weil Altwerden in der Wertschätzung so niedrig ausfällt.

in: FTD.de, 23.10.2008