Archive for Februar 2018

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Digitalkompetenz

22. Februar 2018

Erst vor Kurzem hat der Branchenverband Bitkom die alarmierenden Zahlen zur Digitalkompetenz in Deutschland veröffentlicht: Danach fühlen sich 16 Millionen Deutsche von Digitalisierung überfordert. Gerade in der beruflichen Weiterbildung gebe es noch einigen Aufholbedarf, um den Arbeitnehmern mehr Know-how in Sachen Digitalisierung zu vermitteln.

Online-Plattform für mehr Digitalkompetenz
Dieser Herausforderung haben sich 26 Unternehmen angenommen und die Initiative „Closing the Skills Gap 2020“ beim Wirtschaftsforum in Davos gegründet. Zu diesem Zweck sollen nationale Plattformen eingerichtet werden, um Qualifikationslücken zu schließen und Bildung und Ausbildung für die Zukunft neu zu gestalten. Die Online-Plattform „closingtheskillsgap.org“ ist das Kernstück der Aktion. Die Plattform soll es Unternehmen ermöglichen, messbare Verpflichtungen zur Entwicklung von Kompetenzen einzugehen und Einblicke und Best Practices zu teilen.

Zu den 26 globalen Gründungspartnern gehören unter anderem die Adecco Group, das Bahrain Economic Development Board, Barclays, British Telecom, Crescent Petroleum, EY, die Jumeirah Gruppe, Mercer (MMC), Nestlé, Nokia Corporation, SAP, Saudi Aramco, Saudi Telecom, Tata Beratungsdienste, Tupperware Brands Corporation, VPS Healthcare und die Zain Group.

Quelle: https://www.haufe.de/unternehmensfuehrung/recht_personal/Konzerne-engagieren-sich-fuer-Digitalkompetenz_56_443538.html?ecmId=25392&ecmUid=2994253&chorid=00571845&newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2Funternehmensfuehrung%2F139%2F00571845%2F2018-02-22%2FTop-News-Konzerne-engagieren-sich-fuer-Digitalkompetenz

 

Anmerkung: Interessant, was gemessen wurde (das ist dann wohl Ausweis der Digitalkompetenz!):

  • Durchführung von Internetrecherchen
  • Texte (Textprogramm)
  • Bewusstsein, dass Dienste/Apps Daten weitergeben
  • Datenübertragung zwischen Geräten
  • Regelmaßiges Update Antivirensoftware
  • Durchführung von Online-Überweisungen
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Mehr Frauen in Führungsetagen

22. Februar 2018

Mehr Frauen in Führungsetagen: Glaubt man einer aktuellen Studie sind vor allem im Mittelstand weibliche Führungskräfte gut vertreten. Das könnte einen ziemlich einfachen Grund haben.

Mehr Frauen in Führungsetagen: Diese Forderung wird in den einflussreichen Gremien der großen Börsenwerte allzu selten erfüllt. Anders sieht es dagegen in kleineren und mittleren Betrieben der deutschen Industrie aus. Glaubt man einer aktuellen Studie, gibt es in diesem Segment deutlich weniger Handlungsbedarf.

Danach befinden sich gegenwärtig etwa 18 Prozent der weiblichen Beschäftigten im Mittelstand in Führungspositionen, wohingegen es in großen Unternehmen lediglich 8 Prozent sind. Der überwiegende Teil der Konzerne hat sogar ausschließlich männliche Führungsgremien.

Die Studie unterscheidet innerhalb der untersuchten Unternehmen zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Kandidaten. Dabei zeigt sich, dass erfolgreiche Betriebe stärker auf Frauen setzen: Sind die Zahlen für Vorstände noch gleich, so haben immerhin 19 Prozent der erfolgreichen, aber nur 13 Prozent der weniger erfolgreichen Unternehmen eine oder mehrere Frauen im Aufsichtsrat. Auch bei der Gesamtzahl der Mitarbeiterinnen gibt es Unterschiede: In den erfolgreichen  Unternehmen arbeiten 41 Prozent, in den weniger erfolgreichen nur 34 Prozent Frauen. Ob nun aber ein höherer Frauenanteil zum Erfolg führt oder der Erfolg erst dazu führt, dass Unternehmen ihren Frauenanteil erhöhen – diese Kausalitätsfrage bleibt, wie so oft, offen.

Gegen die Talent-Engpässe

Die Zahlen stammen aus einer von dem Beratungsunternehmen Deloitte vorgestellten Studie. 74 Prozent der befragten Unternehmen sehen den Fachkräftemangel als eine der besonders relevanten Herausforderungen. Vor dem Hintergrund der immer schwieriger werdenden Rekrutierung von Talenten wird oft diskutiert, dass das Erschließen von breiteren Bewerbergruppen den Mangel lindern könnte: Frauen, aber auch ältere Arbeitnehmer, Migranten und Geflüchtete gehören zu diesen Gruppen.

Quelle: Faz net, Deloitte Studie, Feb. 2018