Archive for the ‘Shortcuts’ Category

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Frauen verdienen mehr als Männer!!!

3. Oktober 2017

Auch in den Vorstandsetagen klafft eine Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern; allerdings hat sie sich in den vergangenen Jahren massiv verändert: Frauen verdienen in den höchsten Posten der deutschen Wirtschaft inzwischen mehr als ihre männlichen Kollegen. Weibliche Vorstände nehmen im Schnitt 140.000 Euro mehr pro Jahr nach Hause als die Männer in den Vorstandsbüros; das sind immerhin fünf Prozent mehr.

Die Verhältnisse in den Dax-30-Vorständen haben sich im vergangenen Jahr erstmals gedreht: Zwischen 2013 und 2016 stieg die Vergütung der weiblichen Vorstandsmitglieder um 14 Prozent. In diesem Vergleich sind die Gehälter der Vorstandsvorsitzenden allerdings nicht berücksichtigt – schließlich gibt es im Dax keinen einzigen weiblichen Vorstandsvorsitzenden.

Quelle: Welt 29.09.2017

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Fauen in Führungspositionen

31. August 2017

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Frauen in Führungspositionen sind seltener verheiratet und leben auch seltener mit ihrem Partner zusammen als Männer in Führungspositionen. Und nur selten leben Führungskräfte mit Kindern unter 16 Jahren in einem Haushalt – besonders bei Führungsfrauen ist das die Ausnahme. 73 Prozent der befragten weiblichen Chefs und 65 Prozent der befragten männlichen Chefs gaben an, kinderlos zu sein oder schon ältere Kinder zu haben. 13 Prozent der Führungskräfte beschäftigen eine Haushaltshilfe – das gilt für Männer wie für Frauen.

Trotzdem machen die weiblichen Führungskräfte noch mehr selbst im Haushalt als die männlichen: 86 Prozent der Frauen machte zusätzlich zum Job täglich noch mindestens eine Stunde Hausarbeit. Nur bei 58 Prozent der Männer war das der Fall; dafür wendeten die Männer mehr Zeit für Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten im Haushalt auf.

(…)

Quelle: FAZ 18.07.17

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Süd- und Ost-Europa drohen Überalterung

31. August 2017

Vielen Regionen besonders in Süd- und Osteuropa drohen eine starke Alterung und deutliche Bevölkerungsverluste. Anderswo auf dem Kontinent scheint das Bevölkerungswachstum hingegen vorerst gesichert – auch aufgrund hoher Zuwanderung.

Der alte Kontinent wird immer älter: Was für Europa lange nur sprichwörtlich galt, wird zunehmend demografische Realität. Die europäische Bevölkerung ist schon heute durchschnittlich älter als in anderen Weltregionen – auf einen Ruheständler kommen bereits jetzt nur etwa drei Personen im erwerbsfähigen Alter. Und dieser fatale Alterungstrend dürfte sich fortsetzen, zeigt nun eine Studie des Berlin-Instituts zu Europas demografischer Zukunft.

Demnach könnte sich das Verhältnis der Ruheständler zu den Jüngeren bis zur Mitte des Jahrhunderts auf eins zu zwei verschlechtern, mit spürbaren Folgen für Wirtschaft und Sozialsysteme.

Quelle: https://www.euractiv.de/section/europakompakt/news/demografie-ueble-zukunftsaussichten-fuer-sued-und-osteuropa/

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BGM und Lebenslanges Lernen

31. August 2017

Die Aufgaben der Führungskräfte im Zusammenhang mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und auch die Ziele der Gesundheitsförderung werden sich in den nächsten fünf Jahren ändern. Ein wichtiges Ziel des zukunftsfähigen BGM wird sein, Beschäftigte bis ins hohe Alter geistig fit und flexibel zu halten, damit sie die digitale Transformation auch kognitiv begleiten können. Das ist eines der Kernergebnisse der aktuellen Studie #Whatsnext BGM.

Quelle: ttps://www.haufe.de/personal/hr-management/bgm-gesundheitsmanagement-in-der-digitalen-arbeitswelt/neue-aufgabe-im-bgm-lebenslanges-lernen-ermoeglichen_80_419734.html?ecmId=24213&ecmUid=2994253&chorid=00511427&newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2FPersonal%2F50%2F00511427%2F2017-08-29%2F

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Alternde Bevölkerung ist gut für den Mittelstand

7. Juni 2016

Der demographische Wandel ist für die Wirtschaft ein Problem, heißt es. Nicht nur: Eine neue Untersuchung bringt ein verblüffendes Ergebnis: 24 Milliarden Euro mehr nimmt der Mittelstand jedes Jahr ein wegen der Alterung, hat die KfW ausgerechnet.
Der demographische Wandel nutzt dem Mittelstand stärker als dass er ihm schadet. Viele kleine und mittlere Unternehmen verkaufen ihre Produkte gezielt an die größer werdende ältere Bevölkerung und können dadurch Umsatzzuwächse erzielen.

Das geht aus einer Untersuchung der staatlichen Förderbank KfW hervor, die der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vorliegt. Demnach überwiegen die genannten positiven Effekte etwa im Bereich von Pflegediensten und Herstellern medizinischer Geräte jene Umsatzeinbußen, die andere Unternehmen durch die schrumpfende jüngere Bevölkerung hinnehmen müssen.

Die dabei ermittelte Zahl ist beeindruckend: Der deutsche Mittelstand könne derzeit allein wegen der alternden Gesellschaft jährlich 24 Milliarden Euro mehr einnehmen, haben die Forscher ausgerechnet. Grund ist demnach, dass der gewachsene private Konsum während der vergangenen zehn Jahre fast vollständig auf die älteren Haushalte zurückzuführen sei.

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Quelle: FAZ.NET

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… wer im Rentenalter gerne arbeiten möchte …

17. Januar 2016

… dem rät Jutta Rump in der SZ vom 5.12.15,

„sollte sich überlegen, worin der Mehrwert“ der Arbeit, Kompetenzen etc. „für das Unternehmen liegt.Wenn mein Wissen nich einzigartig, sondern im ganzen Unternehmen verfügbar ist, dann hat das Unternehmen keien Veranlassung, mich weiterzubeschäftigen. (…) nicht hoffen und warten, dass mein Vorgesetzter oder die Geschäftsleitung meine Qualitäten erkennen und mich ansprechen, sondern ich muss selbst artikulieren: Ich kann es mir vorstellen – das ist mein Mehrwert.“

Anmerkung: Ist das nicht irrsinnig? Kann es sein, dass die Vorgesetzten so wenig Ahnung haben???

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Mehr Frauen, mehr Gewinn

17. Januar 2016

Quelle: Wirtschaftswoche 43/16.10.15

„Würden Politk und Wirtschaft Frauen gleiche Chancen einräumen wie Männern, stände die Welt vor einem Wachstumsschub. 28 Billionen Dollar zusätzliche Wertschöpfung würde eine Gleichstellung der Geschlechter bis 2025 laut McKinsey Global Institute weltweit bringen.Das entspricht der Wirtschaftskraft der USA und Chinas.Derzeit erzeugen Frauen 37 Prozent des Bruttosozialpordukts. Der Anteil ließe sich lauf McKinsey vor allem steigern, wenn Frauen gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsmarkt hätten.“

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Frauenquote im Aufsichtsrat – die schwierige Suche

17. Januar 2016

ManagerMagazin im Gespräch mit Daniela Favoccia ist Gesellschaftsrechtlerin und Partnerin der Anwaltskanzlei Hengeler Mueller.

„(…)

ManagerMagazin: Die Suche nach geeigneten Kandidaten wird durch die Quote nicht leichter, da sind sich die Geschlechter einig. Wie könnte man das Problem entschärfen?

Favoccia: Die Profile wie auch die Wege der Kandidatensuche müssen erweitert werden. Wir müssen weg von rein formalen Kriterien und stärker auf die Inhalte schauen. Digitales Knowhow hat beispielsweise nicht nur, wer jahrelang bei einem Software-Konzern in leitender Position gearbeitet hat; die benötigten Kenntnisse könnte auch ein Unternehmensberater haben, der Kunden in diesem Sektor über viele Jahre betreut hat. Zudem verschiebt sich auch die Bedeutung von Kompetenzen, etwa in juristischen Dingen. Unternehmerisches Handeln wird zunehmend komplexer. Korrespondierend dazu wird die Überwachung und Beratung durch den Aufsichtsrat komplexer; die rechtlichen Anforderungen an die Qualität der Aufsichtsratsarbeit und die Qualifikation der Mitglieder sind gestiegen – nicht alle Aufsichtsratsgremien haben diese Entwicklung bereits in ihrem Profil abgebildet.

(…)“

Quelle: ManagerMagazin 22.12.15

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Ältere Berufstätige sind ein Gewinn für Unternehmen

17. Januar 2016

Psychologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zeigen: Ältere Berufstätige gehen aktiver mit beruflichen Belastungen um und sind deshalb weniger gestresst als ihre jüngeren Kollegen. In einer Online-Befragung wurden rund 630 Berufstätige im Alter von 17 bis 73 Jahren zu ihrer Beanspruchung bei der Arbeit und zu ihren Bewältigungsstrategien bei der Lösung von beruflichen Problemen befragt, und zwar zweimal im Abstand von acht Monaten. Die Ergebnisse des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Journal of Organizational Behavior“ veröffentlicht.

Die Stärken älterer Berufstätiger werden oft unterschätzt“, sagt Guido Hertel, Professor für Organisations- und Wirtschaftspsychologie und Leiter der Studie. „Dabei übersieht man die wichtigen Fähigkeiten, die ältere Berufstätige, also Menschen zwischen 50 und 65 Jahren, aufgrund ihrer langjährigen beruflichen und persönlichen Erfahrung mitbringen.“

Der Münsteraner Psychologe und seine Kollegen wollten wissen, ob sich jüngere und ältere Arbeitnehmer unterschiedlich durch berufliche Belastungen beansprucht fühlen und welche Bewältigungsstrategien sie im Umgang mit beruflichen Problemen einsetzen.

Dazu befragten sie Berufstätige aus verschiedenen Branchen, darunter soziale, kaufmännische und handwerkliche Berufe. Die Berufstätigen gaben an, wie sehr sie sich von Belastungen bei der Arbeit beansprucht fühlen (Beispielfrage: „Sogar zuhause denke ich häufig an berufliche Probleme“). Außerdem legten die Befragten offen, welche Bewältigungsstrategien sie einsetzen, das heißt, wie sie mit der Lösung von beruflichen Problemen umgehen.Die Autoren unterschieden drei Arten von Bewältigungsstrategien: aktives Problemlösen („Ich konzentriere all meine Anstrengung auf die Lösung des Problems“), aktives Verändern der eigenen Einstellungen („Ich lerne aus der Erfahrung und wachse daran“) und Vermeidungsstrategien („Ich kann nichts an der Situation ändern und belasse es dabei“). Die Berufstätigen beantworteten außerdem Fragen zu ihrem Handlungsspielraum („Wenn Sie Ihre Arbeit insgesamt betrachten, wie oft haben Sie die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen?“) und zu ihren Arbeitsbedingungen.

Weniger Stress durch aktives Problemlösen
Die Ergebnisse zeigen: Ältere Berufstätige berichten durchweg weniger Stress als jüngere. Diese Unterschiede zeigten sich auch dann, wenn unterschiedliche Arbeitsbedingungen berücksichtigt wurden. Einen entscheidenden Einfluss hat die Art der Bewältigungsstrategie: Ältere Berufstätige wendeten im Vergleich zu jüngeren mehr aktive Bewältigungsstrategien an, um beruflichen Problemen entgegenzutreten.

Die Wissenschaftler untersuchten ebenfalls, ob sich die Art der angewandten Bewältigungsstrategien bei der ersten Messung auf die wahrgenommene Beanspruchung acht Monate später auswirkt. Dabei zeigte sich, dass Berufstätige, die zum ersten Zeitpunkt mehr aktive Bewältigungsstrategien (sowohl direkte Problembewältigung als auch aktive Einstellungsänderung im Sinne von „ich lerne aus Erfahrungen“) anwandten, ihren Beruf acht Monate später als weniger beanspruchend und stressend empfanden.

„Aktives Bewältigungs-Verhalten ist in starkem Maße von den eigenen Ressourcen abhängig“, erklärt Guido Hertel. „Ältere Arbeitnehmer haben sich im Laufe ihrer beruflichen Tätigkeit ein großes Repertoire an möglichen Verhaltensweisen zum Umgang mit Problemen angeeignet, auf das sie bei Bedarf flexibel zurückgreifen können. Gleichzeitig hilft die geringere Beanspruchung dabei, auch zukünftig aktiver mit Stressoren umzugehen – es entsteht so ein sich selbst verstärkender Kreislauf.“

Weniger Konflikte mit den eigenen Zielen
Zwei weitere Studien der Forschergruppe zeigen ebenfalls, welche Vorteile das Älterwerden im Berufsleben mit sich bringen kann. So erfahren ältere Berufstätige weniger Konflikte zwischen ihren bewussten Zielen (z.B. bei der Arbeit) und ihren unbewussten persönlichen Bedürfnissen (soziale Bindung, Erfolg, Macht), und erleben dadurch höhere Arbeitszufriedenheit als jüngere Berufstätige. Ältere Berufstätige können sich selbst besser einschätzen und erleben deshalb weniger Konflikte bei der Arbeit. Außerdem haben sie höhere Selbstmanagement-Fähigkeiten und können dadurch Motivationsprobleme besser kompensieren als jüngere Berufstätige.

„Arbeitgeber sollten die Potenziale ihrer älteren Mitarbeiter stärker wahrnehmen und gezielt nutzen“, fasst Guido Hertel die Ergebnisse der Untersuchungen zusammen. „Ältere Berufstätige sollten selbstbewusst im Arbeitsleben auftreten und sich ihrer Ressourcen und Vorteile bewusst sein. Sie haben eine Menge zu bieten, für ihre jüngeren Kollegen und für ihre Unternehmen.“

„Die Studien zeigen ebenfalls, wie wichtig verhaltensbezogene Prävention (hier also das Erlernen effektiver Bewältigungsstrategien) hinsichtlich der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz ist“, sagt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, Frau Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm. „Psychologische Maßnahmen können im Konzert mit stärker ‚verhältnisbezogenen‘ Maßnahmen dazu beitragen, dass stressbedingte Fehlzeiten von Arbeitnehmern geringer werden.

Quelle: https://www.dgps.de/index.php?id=143&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1584&cHash=2243ab8012d290b025c1e32e55e15a4f

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Berufstätige Mütter leiden unter Diskriminierung

6. Oktober 2015

Quelle: Daniel Rettig, August 2015, Die Zeit online

Für die erste Frankfurter Karrierestudie befragten Wissenschaftlerinnen der Frankfurt University of Applied Sciences 1.800 Frauen in Fach- und Führungspositionen nach ihren Erfahrungen. 70 Prozent fürchteten demnach, durch eine längere Auszeit beruflich benachteiligt zu werden. 12 Prozent dieser Frauen meinten sogar, ihren Arbeitsplatz dadurch zu riskieren.

Offenbar sind diese Sorgen berechtigt. Zwar kehrten 68 Prozent der befragten Frauen nach der Babypause zu ihrem alten Arbeitgeber zurück. Doch jede vierte Mutter konnte ihre alte Position nicht wieder übernehmen und war dementsprechend unzufrieden. Vermutlich auch deshalb, weil in den meisten Fällen ein Kollege die Arbeit übernommen hatte.

Mehr noch: Zwei Drittel mussten sich mit einem niedrigeren Tätigkeitsniveau, weniger Einfluss, schlechterer Bezahlung oder weniger Aufstiegschancen abfinden.