Archive for März 2015

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GenY kritisiert schleppende Digitalisierung in Unternehmen

31. März 2015

Traditionelle Unternehmenskultur, schwache Führungskräfte, fehlende klare digitale Strategien – in vielen deutschen Unternehmen findet der notwendige Wandel zu langsam statt, klagen junge Arbeitnehmer in einer aktuellen Umfrage.

Während auf der IT-Messe Cebit, die in dieser Woche in Hannover startet, die Chancen digitaler Geschäftsstrategien diskutiert werden, beklagen viele junge Bundesbürger die mangelhafte Umsetzung der Digitalen Transformation in den Unternehmen, in denen sie arbeiten. Digital-orientierte Firmen hingegen werden als Arbeitgeber immer attraktiver und bieten bessere Karrierechancen und Zukunftsoptionen als etablierte Großkonzerne. Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der weltweit tätigen US-Markenberatung Prophet zum Thema „Wie gut meistert ihr Arbeitgeber den technologischen Wandel“, zu der 3.000 junge Erwachsene aus der “Generation Y” (im Alter von 18 bis 34 Jahren) in Deutschland, Großbritannien und den USA befragt worden sind.

Rund 60 Prozent der in der Online-Studie befragten Deutschen kritisierten die fehlende Digitale Transformation ihrer Unternehmen und machten dafür auch das traditionelle Denken der Führungskräfte verantwortlich (53 Prozent). Zwar sieht nur eine Minderheit (42 Prozent) das eigenen Unternehmen heute schon durch die neuen Angreifer aus der Digital Economy direkt bedroht, doch als künftige Arbeitgeber präferieren die Befragten eindeutig junge, digital-orientierte Firmen (63 Prozent). Einen Arbeitgeber ohne ausreichende digitale Wettbewerbsfähigkeit können sich bereits 56 Prozent nicht mehr vorstellen. In den neuen Technologien erhoffen sich die interviewten jungen Bundesbürger daher für ihren Job weit mehr Chancen als eine Bedrohung (70 Prozent).“

Quelle: https://spielraum.xing.com/2015/03/umfrage-digitalisierung-deutschland-geny/ 20.03.15

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Gute Führung wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Beschäftigten aus

31. März 2015

„Die Wissenschaftler gingen in der methodisch kontrollierten Untersuchung der Frage nach, ob sich eine gute Führung tatsächlich positiv auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirkt. Außerdem untersuchte die Studie verschiedene Merkmale über einen Zeitraum von insgesamt 22 Monaten. Hierdurch wurde es möglich Schlussfolgerungen über die „Latenzzeit“ eventueller Effekte des Führungsverhaltens zu ziehen. Im Ergebnis zeigte sich, dass eine gesundheitsförderliche Führung langanhaltende Effekte auf das Engagement und die psychische Gesundheit der Beschäftigten hat. Kurzfristigere Effekte ergaben sich für das Teamklima. Deshalb ist ein langfristiges Engagement der Vorgesetzten im Bereich der gesundheitsförderlichen Führung erforderlich. Zugleich wurde deutlich, dass der Gestaltungsspielraum von Führungskräften der unteren Hierarchieebene begrenzt ist.“

Quelle: http://www.baua.de/de/Presse/Pressemitteilungen/2014/11/pm058-14.html

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Die Welt gehört den Männern

31. März 2015

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Quelle: EurActiv.de – Infoservice: Täglich News aus Europa vom 31.03.2015

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Hohe Frauenquote im Management steigert die Rendite

31. März 2015

„(…) Neelie Kroes argwöhnte einst, dass die Finanzkrise nicht ein solches Ausmaß angenommen hätte,  ‚wenn Lehman Brothers auch Lehman Sisters zur Seite gestanden hätten‘. Dieser Verdacht hat sich mittlerweile wissenschaftlich untermauert zur Tatsache gewandelt. (..) werteten die Daten von 264 Kreditinstitute aus den Jahren 1999 bis 2013 aus. Die von der Luxemburger Finanzaussicht anonymisiert gelieferten Zahlen belegen einen direkten Zusammenhang zwischen dem Anteil von Frauen in Führungspositionen und dem Geschäftserfolg von Banken. Ähnliches hat die Bespoke- Group jüngst für die Unternehmen im S&P 500 herausgefunden: 23 der dort gelisteten Konzerne stehen unter weiblicher Regie. Sie schnitten besser ab, als der Rest des Index.

(…)

In der Finanzkrise haben Banken mit höherem Frauenanteil besser abgeschnitten (…), der positive Zusammenhang ist doppelt so stark wie in  stabilen Märkten.“

Quelle: WiWo 11,2015

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Generation Z

31. März 2015

„Sie kommen teilweise gerade aus der (Hoch-)Schule und fangen an, sich im Berufsleben einzuleben – die viel zitierte Generation Z.

Sicher möchte die Generation Z Mitsprache. Sie will aber (…) definitiv keine Mitverantwortung: Es lohnt sich aus ihrer Sicht nicht, sich für Unternehmen einzusetzen, die im Zeifelsfall relativ schnell Mitarbeiter auf die Straße setzen – egal, wie loyal sich diese Mitarbeiter fühlen und verhalten. Aber: (…) Ohne echte und auch mit finanziellen Konsequenzen belegte Übernahme von Verantwortung macht Mitsprache keinen Sinn.

Mitsprache bedeutet letztlich auch Kommunikation. Nur möchte die Generation Z in ihrer extremen Orientierung an Gleichalterigen am liebsten völlig unter sich bleiben. Sie sieht weder die Generation der Babyboomer noch Vertreter der Generation Y als relevante Gesprächspartner an. Kaum eine andere Generation ist so fokussiert auf sich und so wenig bereit, sich mit anderen Generationen einzulassen.

Der Grund: Aus Sicht der Generation Z entwickelt sich über ihnen eine Schicht mit ganz eigenen (Versorgungs-)Regeln, die – wiederum zum Schutz dieser Privilegien – Jugendliche öffentlichkeitswirksam als ‚Barbies und Ken‘ verurteilt, wenn diese etwas vom Versorgungskuchen bekommen möchte.

(…) Ja, alles ist vernetzt und die Generation Z als eine Gruppe von Digital Natives mit Social Media auf Du und Du. (…)

Zudem – und das ist ebenfalls wichtig – nutzt die Generation Z die Informationstechnologie hoch selektiv: Rund um die Uhr mit privaten Kontakten, maximal acht Stunden an fünf Werktagen im beruflichen Kontext. Und das alles auf ganz klar getrennten Kanälen.

Gerade deshalb – also angesichts der anstehenden Herausforderungen, die viel mit den unterschiedlichen Wertesystemen und Altersgruppen zu tun haben – brauchen wir in unserer Gesellschaft, aber genauso in jedem einzelnen Unternehmen, sehr rasch einen sehr offenen Diskurs der Generationen. Er sollte beim wechselseitigen Verstehen beginnen und könnte über stark konfliktbesetzte Verhandlungspostionen zu einem hart auszuhandelnden Kompromiss über die Generationen führen.

(…)“

Prof. Dr. Christian Scholz, WiWo 12,2015

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Frauen arbeiten in Teilzeit

15. März 2015

„Unternehmen werben verstärkt um weibliche Fachkräfte und inzwischen arbeiten in Deutschland fast auch genauso viele Frauen wie Männer, belegte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Doch die Zahl der weiblichen Beschäftigten in Vollzeit ist zurückgegangen.

Im vergangenen Jahr hatten elf Millionen weibliche Beschäftigte keine volle Stelle, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mitteilt. Das waren doppelt so viele wie vor rund 20 Jahren. Fast die Hälfte der Beschäftigten war im vergangenen Jahr weiblich.

Allerdings merken auch schon die IAB-Forscher an, dass die Zahl der beschäftigten Frauen seit der Wiedervereinigung um 21 Prozent gestiegen ist, aber die von ihnen geleistete Arbeit nur um vier Prozent. „Ein etwas höheres Arbeitsvolumen wird heute also von deutlich mehr Arbeitnehmerinnen erbracht als früher“, sagte die IAB-Forscherin Susanne Wanger. Grund ist die steigende Teilzeitquote. Sie lag im Jahr 2014 bei knapp 58 Prozent. Im Jahr 1991 betrug sie nur 35 Prozent.

Gleichzeitig steigt nicht nur die Zahl der Beschäftigungen in Teilzeit, sondern auch die Zahl der in Vollzeit angestellten Frauen sink. Die Zahl der vollzeitbeschäftigten Frauen ging zwischen 2001 und 2014 um knapp eine Million auf 7,5 Millionen zurück. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor.

Auch immer mehr Männer haben Teilzeit-Jobs. Mit inzwischen gut 20 Prozent hat sich die Quote laut dem IAB bei ihnen im Vergleich zum Jahr 1991 mehr als vervierfacht. Als Begründung gaben die meisten Männer an, keine Vollzeitstelle zu finden, oder noch in der Ausbildung oder im Studium zu stecken. Frauen entschieden sich am häufigsten wegen der Betreuung von Kindern oder Pflegebedürftigen gegen eine Vollzeit-Stelle.“

Haufe Online Redaktion

Quelle: http://www.haufe.de/personal/hrmanagement/Immer-mehr-Frauen-arbeiten-%E2%80%93-aber-nur-in-Teilzeit_80_295136.html?ecmId=16336&ecmUid=2994253&chorid=00511427&newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2FPersonal%2F50%2F00511427%2F2015-03-03%2FTop-News-Immer-mehr-Frauen-arbeiten-%25E2%2580%2593-aber-nur-in-Teilzeit

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Neue Regeln?

2. März 2015

Welche Regeln gelten noch? Welche brauchen wir?

Ein junger Mann sagt: „Gender fordern und auch noch die Vorteile mitnehmen, das geht gar nicht!“ – Es ging um den Vorteil, den eine Frau erfährt, wenn sie ein Mann höflich behandelt, z.B. also den Vortritt läßt.

Wer hat also im Zweifel Vortritt? – Oder: Sind durch „Gender“ wirklich alle traditionellen Benimm-Regeln zwischen den Geschlechtern außer Kraft gesetzt? Wollen wir das so???