Posts Tagged ‘Arbeitsklima’

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Belastung

27. Juli 2011

Miese Stimmung im Unternehmen, persönliche Konflikte und sonstige Beeinträchtigungen im Arbeitsklima werden von Beschäftigten als besonders belastend wahrgenommen. Das ist eine der Kernaussagen der aktuellen GBE kompakt-Ausgabe des Robert Koch-Instituts zum Thema „Arbeitsbelastungen und Gesundheit“

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„Die gute Nachricht: Die Mehrheit der Deutschen sieht ihre Gesundheit durch die Arbeitsbelastungen nicht gefährdet. Die schlechte Nachricht: der Anteil der Erwerbstätigen, die ihre Arbeit als stark oder sogar sehr stark gesundheitsgefährdend einschätzen, beträgt bei den Frauen etwa 14 Prozent, bei den Männern 20 Prozent – das sind jede siebte Frau und jeder fünfte Mann.

Hinsichtlich der Wahrnehmung gesundheitlicher Beeinträchtigungen spielt das Beschäftigungsmodell eine Rolle. Erwerbstätige in Vollzeit, die den Konditionen am Arbeitsplatz deutlich länger ausgesetzt sind, fühlen ihre Gesundheit durch ihre Arbeit bis zu drei Mal häufiger gefährdet als Teilzeitbeschäftigte.

Im Vergleich zu anderen Arten von Belastungen kommt den Beeinträchtigungen im Arbeitsklima die größte Bedeutung zu, das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. An zweiter Stelle folgt bei Frauen hoher Zeit- und Leistungsdruck, Männer nennen hier belastende Umgebungsbedingungen wie Lärm, Kälte und Hitze.

Die Beurteilung der Arbeitsbelastung variiert stark nach Branche und Berufsstatus. Arbeiterinnen und Arbeiter sind demnach die Gruppe, die am häufigsten eine starke oder sehr starke Gesundheitsgefährdung durch die eigene Arbeit wahrnehmen. Angestellte und Beamte schätzen die subjektive gesundheitliche Belastung deutlich geringer ein. Selbstständige berichten am wenigsten von Gesundheitsgefahren an ihrem Arbeitsplatz. Im Branchenvergleich verspüren Männer inbesondere im Güter- und Personenverkehr und im Baugewerbe eine hohe Arbeitsbelastung, bei Frauen sind Tätigkeiten im Gesundheitswesen besonders belastend.“

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Quelle: http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/themen,did=258188.html

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Was Hänschen lernt, kann auch Hans lernen

26. Januar 2009

Gesund und produktiv im Alter zu sein ist möglich, spezifische Ansätze zur Gestaltung des demografischen Wandels sind vorhanden oder können entwickelt werden. Entsprechende Maßnahmen nützen sowohl jüngeren als auch älteren Menschen. Das zeigen die Ergebnisse der arbeits- und organisationspsychologischen Fragestellungen, die von Wissenschaftlern in Münster, Dresden/Dortmund, Heidelberg, Freiburg und Berlin bearbeitet werden: Die Arbeitsmotivation zeigt, dass sich die Bedürfnisse und Ziele von jüngeren und älteren Berufstätigen in vielerlei Hinsicht unterscheiden. Arbeitsklima und -bedingungen sind für Ältere wichtiger, zukunftsorientierte Ziele wie z.B. das Lernen neuer Fähigkeiten, Feedback oder eine hohe Aufgabenvielfalt ist Jüngeren wichtig, so Prof. Hertel, Uni Münster.
Weitere Informationen unter http://www.uni-kassel.de/presse/pm/anlagen/Projekt_Hertel.pdf