Posts Tagged ‘Belastung’

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Union und Frauenquote

22. Oktober 2014

„In der großen Koalition ist ein heftiger Streit über die Frauenquote ausgebrochen. Führende Unionspolitiker sagten am Dienstag, wegen der schlechten Konjunkturzahlen müsse die deutsche Wirtschaft vor weiteren Belastungen geschützt werden. Deshalb müsse auch über die Frauenquote noch einmal gesprochen werden.

(…)

Auslöser des Unmuts waren Äußerungen der CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt und des parlamentarischen Geschäftsführers der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer. Hasselfeldt hatte eine Verschiebung der Frauenquote ins Gespräch gebracht. Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung müsse man sich „Gedanken machen, ob wir alles, was im Koalitionsvertrag noch vereinbart ist, ganz schnell umsetzen oder ob wir uns nicht für manches noch ein bisschen Zeit lassen“, sagte die CSU-Politikerin.

Zu den Projekten, über die man deshalb reden müsse, gehöre die Frauenquote, weil diese den Handlungsspielraum von Firmen beschränke. Auch über die Details des Quotengesetzes müsse noch einmal gesprochen werden.

Grosse-Brömer sagte, es dürfe keine „weitere Belastung der Wirtschaft durch die Frauenquote“ geben. Da die Quote im Koalitionsvertrag stehe und die CDU als bürgerliche Partei Vereinbarungen einhalte, werde es eine Quote geben. Allerdings sollte deren Einführung „mit einem wirtschaftspolitischen Entlastungsprogramm“ verbunden werden.“

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ueberraschender-koalitionsstreit-union-haelt-die-frauenquote-fuer-belastung-der-wirtschaft-1.2173107

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Wir haben bei uns eine Rückenschule

24. November 2010

Martin Kannegiesser, Metallarbeitgeber-Präsident, in der ZEIT vom 18.11.2010

„Jetzt dreht sich die Demografie, aber es dauert etwas, bis unser Denken und Fühlen reagiert.“

„Die Unterschiedung Büro – Fertigung ist zu pauschal.Es gibt Arbeitsplätze mi hoher körperlicher Belastung , aber auch Bürostellen mit großem nervlichen Stress.. In manchen Bereichen ist wiederum das Tempo an technologischem und organisatorischem Wandel besonders hoch (…)“

„Unsere Belegschaften werden nicht nur grauer, sondern auch weiblicher und kulturell bunter werden müssen.“

Und auf die Frage, ob die Rente mit 67 zurück gestellt werden müsse, antwortet er: „Nein, ich glaube, das ist ein Herumeiern. Man muss doch den Menschen eine Perspektive und eine Lebensplanung ermöglichen. Und die Unternehmen müssen sich bei der Förderung ihrer Mitarbeiter auf etwas einstellen können, statt zu sagen, wir gucken mal wieder in fünf oder zehn Jahren.“

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Rückenkompass

21. Dezember 2009

Entwickelt wurde der Rückenkompass im Rahmen eines INQA-Projekts und kann branchenübergreifend genutzt werden. Das Problem selbst geht ebenfalls quer durch alle Branchen: Rund 62 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer sind betroffen. Ein hoher Anteil dieser Erkrankungen geht auf arbeitsbedingte Ursachen zurück.

Der Rückenkompass hilft, die Belastungssituation von Menschen am Arbeitsplatz und die Auswirkungen auf das Muskel-Skelett-System zu analysieren und zu beurteilen. Dabei stehen nützliche Software-Werkzeuge zur Bewertung und Gestaltung von Arbeitssystemen online zu Verfügung:

* Mit dem Leitmerkmale-Rechner lassen sich Risikogruppen für Arbeitssysteme mit manuellen Lastenhandhabungen („Heben, Halten und Tragen“ und „Ziehen und Schieben“) bestimmen,

* der Arbeitsenergie-Rechner dient zur Abschätzung der Arbeitsschwere bzw. des Arbeitsenergieumsatzes bei Tätigkeiten mit dynamischer Muskelarbeit,

* der Heben & Tragen-Rechner hilft zulässige Belastungsrichtwerte für manuelle lastenhandhabungen bei Konstruktion und Bau von Maschinen zu ermitteln und die Gestaltung von Arbeitssystemen mit manuellen Lastenhandhabungen zu bewerten.

http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/Gute-Praxis/datenbank-gute-praxis,eDid=6477.html