Archive for Juli 2011

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Aktives Altern

28. Juli 2011

Die EU setzt sich für das Konzept des aktiven Alterns ein, bei dem es darum geht, dafür zu sorgen, dass ältere Menschen eine aktive Rolle in der Gesellschaft und im Wirtschaftsleben spielen können. Die Förderung des Konzepts des aktiven Alterns erstreckt sich auf viele Bereiche: Beschäftigung, soziale Sicherung, Bildung und Ausbildung, Gesundheits- und Sozialwesen, Wohnungswesen und öffentliche Infrastruktur. Das Engagement vieler verschiedener Interessenträger wird dabei benötigt: Die EU-Mitgliedstaaten, regionale und lokale Behörden, die Zivilgesellschaft und die Sozialpartner müssen alle einen Beitrag leisten, damit sich das Konzept des aktiven Alterns verwirklichen lässt. Deshalb ist das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ bestimmt worden.

Außerdem ist dieses Jahr bereits eine europäische Pilot-Innovationspartnerschaft für „Aktives und gesundes Altern“ ins Leben gerufen worden. Die Pilot-Partnerschaft strebt einen dreifachen Gewinn für Europa an:

  • Verbesserung des Gesundheitszustands und der Lebensqualität älterer Menschen
  • Förderung der langfristigen Nachhaltigkeit und Effizienz der Gesundheits- und Sozialsysteme sowie
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie durch Entwicklung neuer Märkte.

Die Pilot-Partnerschaft und das Europäische Jahr 2012 leisten mehr, als nur für das Thema zu sensibilisieren und Lösungsbeispiele aufzuzeigen. Sie ermutigen darüber hinaus Politiker und Interessenträger auf allen Ebenen dazu, das aktive Altern zu fördern. Politiker und Interessenträger werden eingeladen, ihr Engagement mit Blick auf das Europäische Jahr 2012 auf der offiziellen Website kundzutun. Im Herbst kommt ein Strategischer Umsetzungsplan heraus, anhand dessen Initiativen zur Steuerung der Pilot-Partnerschaft eingeleitet werden.

Quelle: http://ec.europa.eu/social/main.jsp?langId=de&catId=370&featuresId=133&furtherfeatures=yes

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Lebensphasenorientierte Personalpolitik

27. Juli 2011

Beispiele für die diese speziellen Maßnahmen sind:

  • Organisationsservice für Kinderbetreuung oder Pflege (OKiP)
  • Programm zur Begleitung in Beurlaubungs- und Wiedereinstiegsphasen (mit Selbsteinschätzung zu Familienkompetenzen und Information über Vakanzen)
  • IT-gestütztes Lernen von zu Hause aus
  • Qualifizierung mit Kinderbetreuung bzw. in Teilzeit
  • Ausbildung in Teilzeit
  • spezielle Seminarangebote wie z.B. „Beruf und Familie unter einen Hut“, „Orientierung in der Lebensmitte“, „Vorbereitung auf den Ruhestand“
  • Programm zur Vorbereitung auf den Ruhestand und zur Sicherung von Erfahrung, Wissen und Werten ausscheidender Mitarbeiter/innen (…)

Über die aktive Berufsphase hinaus bieten schon jetzt z. B. Patenschaften, Projektberatung und Trainertätigkeiten die Möglichkeit, Erfahrungen und Kompetenzen einzubringen.“

Über  die Maßnahmen der BA zur „Umsetzung eines demografiesensiblen ganzheitlichen Personalmanagements, das Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Privatleben, Arbeiten und Lernen sowie Personalentwicklungsoptionen in jeder Lebensphase und eine präventive Gesundheitsförderung in den Mittelpunkt stellt. Die BA wurde dafür 2010 mit dem ‚International Innovative Employer Award‘ der American Association of Retired Persons (AARP) ausgezeichnet.“

http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/Gute-Praxis/datenbank-gute-praxis,eDid=8717.html

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Personalentwicklung für Berufe mit begrenzter Tätigkeitsdauer

27. Juli 2011

„Mein nächster Beruf – Personalentwicklung für Berufe mit begrenzter Tätigkeitsdauer

Insbesondere Berufe mit hohen physischen und psychischen Belastungen haben häufig eine begrenzte Tätigkeitsdauer. Ergänzend zu klassischen Präventionsansätzen, die den Erhalt der Arbeitsfähigkeit im aktuellen Beruf zum Ziel haben und immer an erster Stelle stehen müssen, wird mit diesem Projekt ein neuer Weg eingeschlagen: Der rechtzeitige Wechsel in eine alternative Tätigkeit oder einen neuen Beruf.

Tätigkeits- und Berufswechsel vor dem Auftreten arbeitsbedingter Leistungseinschränkungen und Erkrankungen sind eine Möglichkeit, die Beschäftigungsfähigkeit älter werdender Arbeitnehmer zu erhalten und die Folgekosten für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Versicherungsträger zu senken. Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, Berufsberatung und Personalauswahl sowie Ausbildung und Personalentwicklung in Unternehmen zu unterstützen.

In einem ersten Schritt wird der Frage nachgegangen: Lassen sich Berufe bzw. Berufsgruppen identifizieren, in denen ein erhöhtes Risiko für ein vorzeitiges Ende der Erwerbstätigkeit besteht?

In einem zweiten Schritt wird für eine ausgewählte Berufsgruppe gefragt: Welchen Anforderungen müssen Berufsberatung, Personalauswahl und -entwicklung genügen, um den Risiken von verminderter Leistungsfähigkeit, vorzeitiger Berufsaufgabe, Frühverrentung und Arbeitslosigkeit im Alter vorzubeugen? Alle Weichenstellungen im Berufsleben, von der Berufswahl bis zum Berufswechsel, werden dabei berücksichtigt. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Beschreibung von Karrierepfaden, die die Beschäftigungsfähigkeit in der ausgewählten Berufsgruppe bis zum Renteneintrittsalter ermöglichen.

In einem dritten Schritt werden aus den Erfahrungen des Modellprojekts verallgemeinerbare Strategien für die Berufsberatung, Personalauswahl und -entwicklung für andere Risikoberufsgruppen abgeleitet.

In zwei Berufen wurde das Projekt bereits modellhaft erprobt. Für den nächsten Modellberuf wird die Gruppe der Reinigungsberufe untersucht. Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Wegen der Verlängerung der Verweildauer im Beruf, der Wege in den nächsten Beruf und insbesondere der praktischen Umsetzung des Beratungskonzepts in einem Reinigungsunternehmen.“

http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/Projekte/alle-projekte,did=252642.html

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Betriebliche Prävention verschafft Wettbewerbsvorteile

27. Juli 2011

„Betriebliche Gesundheitsförderung steigert die Produktivität und kann erheblich die Kosten senken, die Unternehmen jedes Jahr durch kranke Arbeitnehmer entstehen. So lautet das Fazit einer aktuellen Untersuchung der internationalen Strategieberatung Booz & Company für die Felix Burda Stiftung.

Die Studie „Vorteil Vorsorge – Die Rolle der betrieblichen Prävention für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland“ rechnet vor, welche monetären und strategischen Vorteile betriebliche Gesundheitsvorsorge für Wirtschaft und Gesellschaft bringt. Demnach zahlt sich jeder Euro, der in betriebliche Prävention investiert wird, für die deutsche Volkswirtschaft mit mindestens fünf und bis zu 16 Euro aus. Dieser Effekt beruht auf der reinen Verringerung von Krankheitstagen und damit verbundenen direkten Kosten für Medikamente und medizinische Behandlung. Indirekte Kosten wie Know-How-Verlust oder verminderte Produktivität sind dabei noch gar nicht eingerechnet.

(…)

Der demografische Wandel und der zunehmende Wettbewerb um Arbeitskräfte sind die wichtigsten Treiber für die steigende Bedeutung betrieblicher Gesundheitsvorsorge. Laut Statistischem Bundesamt wird die deutsche Erwerbsbevölkerung bereits in weniger als 50 Jahren um ein Drittel geschrumpft sein. Auf volkswirtschaftlicher Ebene kommen die steigenden Gesundheitskosten verschärfend hinzu. Laut aktueller Hochrechnungen werden diese Kosten aufgrund der Überalterung der Gesellschaft und des medizinischen Fortschritts in Zukunft noch weiter steigen.“

http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/Themen/mittelstand,did=257976.html

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Belastung

27. Juli 2011

Miese Stimmung im Unternehmen, persönliche Konflikte und sonstige Beeinträchtigungen im Arbeitsklima werden von Beschäftigten als besonders belastend wahrgenommen. Das ist eine der Kernaussagen der aktuellen GBE kompakt-Ausgabe des Robert Koch-Instituts zum Thema „Arbeitsbelastungen und Gesundheit“

(…)

„Die gute Nachricht: Die Mehrheit der Deutschen sieht ihre Gesundheit durch die Arbeitsbelastungen nicht gefährdet. Die schlechte Nachricht: der Anteil der Erwerbstätigen, die ihre Arbeit als stark oder sogar sehr stark gesundheitsgefährdend einschätzen, beträgt bei den Frauen etwa 14 Prozent, bei den Männern 20 Prozent – das sind jede siebte Frau und jeder fünfte Mann.

Hinsichtlich der Wahrnehmung gesundheitlicher Beeinträchtigungen spielt das Beschäftigungsmodell eine Rolle. Erwerbstätige in Vollzeit, die den Konditionen am Arbeitsplatz deutlich länger ausgesetzt sind, fühlen ihre Gesundheit durch ihre Arbeit bis zu drei Mal häufiger gefährdet als Teilzeitbeschäftigte.

Im Vergleich zu anderen Arten von Belastungen kommt den Beeinträchtigungen im Arbeitsklima die größte Bedeutung zu, das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. An zweiter Stelle folgt bei Frauen hoher Zeit- und Leistungsdruck, Männer nennen hier belastende Umgebungsbedingungen wie Lärm, Kälte und Hitze.

Die Beurteilung der Arbeitsbelastung variiert stark nach Branche und Berufsstatus. Arbeiterinnen und Arbeiter sind demnach die Gruppe, die am häufigsten eine starke oder sehr starke Gesundheitsgefährdung durch die eigene Arbeit wahrnehmen. Angestellte und Beamte schätzen die subjektive gesundheitliche Belastung deutlich geringer ein. Selbstständige berichten am wenigsten von Gesundheitsgefahren an ihrem Arbeitsplatz. Im Branchenvergleich verspüren Männer inbesondere im Güter- und Personenverkehr und im Baugewerbe eine hohe Arbeitsbelastung, bei Frauen sind Tätigkeiten im Gesundheitswesen besonders belastend.“

(…)

Quelle: http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/themen,did=258188.html