Posts Tagged ‘Frauenquote’

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Weibliche Personalvorstände als Signal für Geschlechterstereotypen

8. Dezember 2017

„(…) Studentinnen berücksichtigen – im Gegensatz zu den männlichen Studienteilnehmern – die Präsenz von Frauen in der Geschäftsführung bei ihrer Bewerbungsentscheidung. Aber: Hat das Unternehmen einen weiblichen Personalvorstand, sinkt die Bewerbungsneigung der Studentinnen im Vergleich zu der rein männlichen Geschäftsführung. Steht die Frau für das Finanzressort, steigt die Bewerbungsneigung der Studentinnen.

„Ein weiblicher Personalvorstand in einer männerdominierten Geschäftsführung wird von den Studentinnen offenbar als Signal dafür interpretiert, dass Geschlechterstereotypen die Personalpraktiken des Unternehmens prägen“, sagt Iseke und verweist auf die ergänzend geführten qualitativen Interviews. „Die Personalchefin wird häufig als Quotenfrau wahrgenommen. Im Gegensatz dazu interpretieren die Befragten eine Frau als Leiterin einer männlich dominierten Funktion als Signal dafür, dass Geschlechterstereotype in dem Unternehmen keine Rolle spielen und Beförderungsentscheidungen tatsächlich leistungsgerecht und geschlechtsneutral erfolgen“ (…)

Quelle: ttps://www.haufe.de/personal/hrmanagement/Geschlechterstereotype-schrecken-Bewerberinnen-ab_80_432296.html?ecmId=24903&ecmUid=2994253&chorid=00571838&newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2Fwirtschaft %2B weiterbildung%2F137%2F00571838%2F2017-12-07%2FTop-News-Geschlechterstereotype-schrecken-Bewerberinnen-ab

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Frauenquote

31. August 2017

Kommentar von Constanze von Bullion, SZ, 16. August 2017, 16:55 Uhr

Als die Bundesregierung vor zweieinhalb Jahren eine feste Frauenquote von 30 Prozent für die Aufsichtsräte in 105 deutschen Unternehmen einführte, war das Gezeter groß. So groß, als stünden die Weibsbilder kurz davor, dem Wirtschaftsstandort Deutschland den Garaus zu machen. Am Mittwoch hat die Bundesregierung nun einen Bericht vorgelegt, wonach inzwischen tatsächlich auf fast jedem dritten Aufsichtsratsstuhl dieser Unternehmen eine Frau sitzt. Die große Katastrophe? Wegen Nebels vertagt.

Das Tempo, mit dem Frauen in Aufsichtsräten auftauchen, hat sich mit Einführung der festen Frauenquote verdoppelt. Doch Grund zur Entspannung gibt es nicht. Für die Vorstände und fürs oberste Management von Unternehmen nämlich gibt es keine verbindliche Quote – für Jobs also, in denen oft spitze verdient wird und die Macht operativer Unternehmensführung sitzt. Die Unternehmen wurden 2014 nur aufgefordert, mit einer freiwilligen Zielvorgabe den Frauenanteil im Vorstand zu erhöhen. Ergebnis: Keines. Der Frauenanteil in Vorständen stagniert bei lächerlichen sechs Prozent. Knapp 70 Prozent der Unternehmen schrieben sich auch noch kokett die „Zielgröße Null“ ins Programm. Mit anderen Worten: Frauen, ihr könnt uns mal.

(…)

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Zehn Jahre Frauenförderung – die Meilensteine

20. März 2017

„Am 8. März ist Weltfrauentag. Wie jedes Jahr mehren sich an diesem Tag die Statistiken und Debatten zu Frauen im Arbeitsleben. Grund genug zurückzublicken und zu sehen, was sich in den vergangenen zehn Jahren für Frauen in der Arbeitswelt wirklich verändert hat.

Der Anteil von Frauen in den Vorstandsetagen von Deutschlands börsennotierten Unternehmen ist im vergangenen Jahr weiter leicht gestiegen, wie das aktuelle „Mixed-Leadership-Barometer“ der Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) dokumentiert: In den 160 DAX-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen arbeiteten zum 1. Januar 2017 insgesamt 45 weibliche Vorstände und damit sechs mehr als vor einem Jahr und sogar elf mehr als Anfang 2015. Den 45 Frauen stehen in den Vorstandsgremien der Unternehmen allerdings insgesamt 630 Männer gegenüber. Der Frauenanteil liegt damit bei immer noch niedrigen 6,7 Prozent – vor einem Jahr waren es allerdings nur 5,9 Prozent, Anfang 2015 lag der Anteil bei 5,2 Prozent.

Der Frauenanteil in Führungspositionen deutscher Unternehmen steigt also langsam, aber er steigt. Das ist eine positive Nachricht zum Weltfrauentag 2017. Was hat sich noch getan in der Frauenförderung von Politik und Wirtschaft? Wir haben einen Überblick zu den Meilensteinen der vergangenen zehn Jahre erstellt.
2007: „Women Matter“ – oder: steigern weibliche Führungskräfte den Unternehmenserfolg?
Welchen Einfluss haben weibliche Führungskräfte auf den Unternehmenserfolg? Zu dieser Frage sorgte die Unternehmensberatung McKinsey im Jahr 2007 mit einer Studie für viel Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff. „Women Matter“ hieß die Untersuchung und sie belegte einen Zusammenhang zwischen der Performance eines Unternehmens und dem Frauenanteil in der Führungsetage. Der Studie zufolge seien Unternehmen, in denen am meisten Frauen in der obersten Führungsetage vertreten sind, am erfolgreichsten – sowohl in organisatorischer als auch in finanzieller Hinsicht.

Die Hypothese, dass Frauen in Führungspositionen sich positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken, ist weiterhin populär. Wissenschaftlich betrachtet konnte allerdings bis heute empirisch kein konkreter Zusammenhang zwischen „Mixed Leadership“ und Unternehmensperformance nachgewiesen werden. Eine Meta-Studie der Universität Konstanz 2013 ergab: Von 25 Studien, in denen der Zusammenhang zwischen Gender Diversity in der Führungsebene und dem Unternehmenserfolg empirisch untersucht wurde, konnten zwar elf positive Zusammenhänge feststellen. In neun Studien trat aber kein Zusammenhang auf und in weitere fünf Studien hing die Beteiligung von Frauen in Führungsteams sogar negativ mit dem ökonomischen Erfolg der untersuchten Organisation zusammen. Eine Auflistung weiterer Studien findet sich auch im Wikipedia-Beitrag zum Stichwort „Frauenquote“.

Auch wenn die McKinsey-Studie also wissenschaftlichen Betrachtungen nicht standhält und auch nicht die erste Untersuchung war, die sich mit der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Frauenanteilen und Unternehmenserfolg beschäftigte, so kann „Women Matter“ doch als ein Meilenstein der Frauenförderung in der Wirschaft betrachtet werden. McKinsey führt die Studie seit 2007 jährlich durch, auch um die Wirkung von Programmen zur Frauenförderung im Zeitverlauf zu untersuchen.

2008/2009: Nürnberger Resolution

2008 initiierte der Verein „Erfolgsfaktior Frau e.V.“ die so genannte Nürnberger Resolution, die die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wirtschaft zum Ziel hat. Die Nürnberger Resolution stellte die folgenden vier Forderungen auf:

  • Entsprechend dem norwegischen Modell soll im Aktiengesetz festgelegt werden, dass die Aufsichtsräte deutscher Aktiengesellschaften bis zum Jahr 2013 jeweils mindestens zu 40 Prozent mit Frauen besetzt sein müssen.
  • Es sollen Qualifikationsstandards für männliche und weibliche Aufsichtsratsmitglieder definiert und entsprechend gesetzlich verankert werden.
  • Eine zentrale Datenbank, in die sich alle potentiellen Aufsichtsratsmitglieder eintragen können, soll aufgebaut und weiterentwickelt werden.
  • Es soll ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft unter anderem zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen verabschiedet werden.

Am 17. März 2009 wurde die Resolution in Berlin an Politiker übergeben.

2010: Als erster Dax-Konzern verkündet die Telekom eine interne Frauenquote

Im März 2010 wagte die Deutsche Telekom als erster Dax-Konzern einen zukunftsweisenden Schritt: Sie führte eine Frauenquote ein. Bis Ende 2015 sollten 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen im Unternehmen mit Frauen besetzt sein, kündigte der Konzern an. Mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung ist die Telekom Vorreiter.

Weitere 14 Unternehmen mit Sitz in Deutschland, darunter KPMG, Siemens, BSH und die Allianz, unterzeichneten im Mai 2010 in München eine Selbstverpflichtungserklärung zu mehr Frauen in Führungspositionen, das so genannte „Münchner Memorandum für Frauen in Führung“.  Bei der Gründung erarbeiteten die Unterzeichner einen 15-Punkte-Plan, der alle Themenfelder aufgreift, an denen sie intern in ihren Unternehmen arbeiten und zu denen sie sich extern über die Unternehmensgrenzen hinweg austauschen. Das Memorandum versteht sich als Kompetenz-Center, das Unternehmen, die eine ausgewogene Beteiligung von Männern und Frauen an Führung anstreben, das nötige Know-how sowie Practice-Sharing anbietet.

Ebenfalls 2010 erschien das erste „Managerinnen-Barometer“ des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) in Berlin. Seither untersucht das DIW Berlin jährlich die Repräsentation von Frauen in Vorständen und Geschäftsführungen sowie in Aufsichts- und Verwaltungsräten der größten Unternehmen in Deutschland. Das DIW Managerinnen-Barometer erfasst mittlerweile insgesamt mehr als 500 Unternehmen in verschiedenen Kategorien, darunter die – gemessen an ihrem Umsatz – 200 größten Unternehmen außerhalb des Finanzsektors, die DAX-30-, MDAX-, SDAX- und TecDAX-Unternehmen sowie 60 Beteiligungsunternehmen des Bundes. Erhoben werden zudem die Frauenanteile in den Spitzengremien der – gemessen an ihrer Bilanzsumme – 100 größten Banken in Deutschland sowie die – gemessen an ihren Beitragseinnahmen – rund 60 größten Versicherungen. Für das Jahr 2015 hat das DIW Berlin erstmals separat die Gruppe jener gut 100 Unternehmen ausgewertet, die ab 2016 unter die verbindliche Geschlechterquote fallen und somit bei Neubesetzungen ihres Aufsichtsrats Frauen zu 30 Prozent berücksichtigen müssen.

2011: Selbstverpflichtung der Dax-Konzerne und „Berliner Erklärung“

Rund ein Jahr nach der freiwilligen Selbstverpflichtung der Telekom zogen die anderen Dax-Konzerne nach. Am 30. März 2011 unterzeichneten alle 30 DAX-Unternehmen die gemeinsame Erklärung „Frauen in Führungspositionen“, in der sie zusagen, ihre Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen zu intensivieren. Die Unternehmen hielten darin fest, wie die Frauenförderung in den Unternehmen weiter ausgebaut werden soll – jeweils spezifisch und individuell nach den Rahmenbedingungen des Unternehmens. In der Erklärung dokumentiert jedes Unternehmen den Status Quo seiner Frauenanteile in den verschiedenenen Führungsebenen und formuliert konkrete Ziele. Die selbst gesetzten Ziele sowie die Entwicklung der Frauenanteile in den Unternehmen werden in einem Statusbericht dokumentiert, der jährlich veröffentlicht wird.

(…)

Im Dezember 2011 wurde in Berlin die so genannte Berliner Erklärung ins Leben gerufen. Die Berliner Erklärung ist ein überparteiliches Bündnis von Mitgliedern des Deutschen Bundestages, das sich für einen Anteil von mindestens 30 Prozent Frauen in Aufsichtsräten deutscher Unternehmen einsetzt. Initiatoren waren sechs der führenden Frauenverbände in Deutschland – Business and Professional Women (BPW), Deutscher Juristinnenbund (djb), Deutscher Landfrauenverband (dlv), European Women’s Management Development (EWMD), FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte, Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) und weibliche Abgeordnete aller sechs im Bundestag vertretenen Parteien. Auch der IG-Metall-Vorstand hat die Berliner Erklärung unterzeichnet und gehört somit zu den mehr als 22.500 Unterstützenden der Berliner Erklärung.

2012: Gesetzentwurf zur Einführung einer Frauenquote scheitert

Im September 2012 beschloss der Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Einführung einer verbindlichen Frauenquote in Aufsichtsräten börsennotierter und mitbestimmter Unternehmen. Danach sollte der Frauenanteil ab 2018 mindestens 20 Prozent und ab 2023 mindestens 40 Prozent betragen. Im April 2013 wurde der Gesetzentwurf jedoch durch den Bundestag abgelehnt.

2013: Große Koalition nimmt Frauenquote in den Koalitionsvertrag auf

Bei den Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl 2013 vereinbart die Große Koalition die Einführung einer Frauenquote für Aufsichtsräte. Die Eckpunkte im Koalitionsvertrag: Börsennotierte Unternehmen, die 2016 ihre Aufsichtsräte neu besetzen, sollen mindestens 30 Prozent Frauen in ihren Aufsichtsräten haben. Ab 2015 sollen die Unternehmen selbst Zielgrößen für die Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsräten, oberster Management-Ebene und den Vorständen festlegen und öffentlich machen.

2014: Debatten, Debatten, Debatten

Das Jahr 2014 war in Sachen Frauenquote und Frauenförderung geprägt von unzähligen Debatten. Verfechter („Vier Gründe für die Frauenquote“) und Gegner der gesetzlichen Frauenquote meldeten sich immer wieder öffentlich zu Wort. Die Regierung hangelte sich Schritt für Schritt durch das Gesetzgebungsverfahren. Kündigten Bundesjustizminister Heiko Maas und Bundesfamilienminsterin Manuela Schwesig Anfang Januar noch an, das Gesetz zur Frauenquote schon in in den ersten 100 Tagen auf den Weg zu bringen, so dauerte es schließlich doch bis zum Jahresende bis sich die Koalitionsspitze geeinigt hatte und das Bundeskabinett den Gesetzentwurf beschloss.

2015: Die Gesetzliche Frauenquote ist da

Am 6. März 2015 stimmte auch der Bundestag dem Gesetzentwurf zu. Damit trat zum 15. Mai 2015 das „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen“ offiziell in Kraft. Das Gesetz verpflichtet große Unternehmen in Deutschland ab 1. Januar 2016, Aufsichtsräte mindestens mit 30 Prozent Frauen zu besetzen. Effektiv gilt die vorgegebene 30-Prozent-Quote für 108 börsennotierte und voll mitbestimmungspflichtige Unternehmen (mit mehr als 2.000 Mitarbeitern). Für weitere etwa 3.500 Unternehmen gilt die Pflicht, sich eine beliebige – selbt gewählte – Zielvorgabe zu setzen. Die Zielgrößen mussten die betroffenen Unternehmen bis 30. September 2015 festlegen. Zum Stichtag machten aber nur wenige Unternehmen ihre Zielgrößen öffentlich. Viele Unternehmen setzen sich auch gar keine Steigerung zum Ziel, sondern nur das Halten des bisherigen Frauenanteils. Auch im März 2016 waren noch nicht alle Unternehmen ihrer Pflicht nachgekommen, wie eine Analyse der Fidar (Initiative Frauen in die Aufsichtsräte) ergab. Insgesamt kam das „Zielgrößen-Resümee“ der Fidar zu dem Ergebnis, dass die Ziele intransparent und schwer vergleichbar seien.

2016: Erste Bilanz zur Frauenquote, weitere Gesetzesinitiativen

Mitte 2016 zog die Bundesregierung eine erste positive Bilanz zur Frauenquote. So stieg der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der vom Gesetz betroffenen Unternehmen binnen sechs Monaten um 3,86 Prozentpunkte auf 25,83 Prozent. Eine interaktive Übersicht darüber, wie die Quote wirkt findet sich auf den Internetseiten des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ). Nach einem Jahr, also bis Januar 2017, konnte die Frauenquote in den vom Gesetz betroffenen Aufsichtsräten sogar auf rund 27 Prozent gesteigert werden, wie das DIW-Managerinnen-Barometer 2017 zeigt. Die positive Bilanz bezieht sich allerdings nur auf die Entwicklung in den Aufsichträten.

In den Vorständen deutscher Unternehmen sieht es in punkto Frauenanteil weiterhin düster aus. Wie eingangs erwähnt, liegt der Frauenanteil in den Vorständen der 160 Dax-, MDax-, SDax und TecDax-Unternehmen derzeit bei 6,7 Prozent. Das mag unter anderem auch daran liegen, dass offenbar viele Führungskräfte die Zielgrößen ihres eigenen Unternehmen gar nicht kennen. Die Wissenschaftler vom DIW geben diesbezüglich auch einen ernüchternden Ausblick: „Dass demnächst gravierend mehr Frauen in Vorstände einziehen werden, ist nicht zu erwarten“, schreiben sie im Managerinnen-Barometer 2017. Die im „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen“ geforderte Zielgrößensetzung zeige bisher jedenfalls nicht die erhoffte Wirkung: 110 der 160 Unternehmen hätten sich keine konkrete Größe oder die Zielgröße Null gesetzt und planen somit, bis zum 30. Juni 2017 keine Frauen im Vorstand zu haben.

Auch Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig äußerte sich anlässlich des Weltfrauentags im ARD-Morgenmagazin unzufrieden über dieses Vorgehen der Unternehmen: „Da, wo sich Unternehmen selbst Zielvorgaben setzen können, sagen tatsächlich welche: null. Damit provozieren sie, dass wir uns in der nächsten Legislaturperiode dieses Gesetz nochmal vorknöpfen und sagen: Dann muss auch die harte Quote für diese Unternehmen gelten.“

Politik und Wirtschaft müssen sich also weiterhin für die Frauenförderung einsetzen. Weitere Gesetzesinitiativen, beispielsweise zur Verringerung des Gender Pay Gap (Gesetz zur Entgeltgleichheit) oder zur Verringerung von Teilzeit, einem Karrierenachteil, das auch meist Frauen trifft (Gesetz zu befristeter Teilzeit) wurden 2016 bereits angestoßen.

Ausblick 2017: Entgeltgleichheit, Befristete Teilzeit

Schon in der ersten Januarwoche legte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ihren Gesetzentwurf für zeitlich befristete Teilzeit vor. Mit dem geplanten Gesetz soll sichergestellt werden, dass Beschäftigte, die zeitlich begrenzt ihre Arbeitszeit verringern möchten, danach zur ursprünglichen Arbeitszeit zurückkehren können. Der Anspruch auf Teilzeitarbeit mit zeitlicher Begrenzung soll laut dem Gesetzentwurf ab einer Betriebsgröße von 15 Beschäftigten gelten. Das Arbeitsverhältnis muss zudem mehr als sechs Monate bestanden haben. Beschäftigte sollen die begrenzte Teilzeit mindestens drei Monate vorher beantragen müssen. Und nach der Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit sollen sie eine erneute Verringerung der Arbeitszeit frühestens nach einem Jahr verlangen können.

Einen Schritt weiter ist bereits Manuela Schwesigs Initiative für Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern. Das so genannte Entgelttransparenzgesetz wurde Anfang Januar vom Kabinett beschlossen. Allerdings erntet der Gesetzentwurf nach wie vor viel Kritik von Experten, sodass sich das Gesetzgebungsverfahren noch eine Weile hinziehen könnte. Wir halten Sie über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.“

Quelle: https://www.haufe.de/personal/hr-management/weltfrauentag-zehn-jahre-frauenfoerderung-in-der-wirtschaft_80_402272.html?ecmId=21177&ecmUid=2994253&chorid=00511427&newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2FPersonal%2F50%2F00511427%2F2017-03-09%2F

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Hohe Frauenquote im Management steigert die Rendite

31. März 2015

„(…) Neelie Kroes argwöhnte einst, dass die Finanzkrise nicht ein solches Ausmaß angenommen hätte,  ‚wenn Lehman Brothers auch Lehman Sisters zur Seite gestanden hätten‘. Dieser Verdacht hat sich mittlerweile wissenschaftlich untermauert zur Tatsache gewandelt. (..) werteten die Daten von 264 Kreditinstitute aus den Jahren 1999 bis 2013 aus. Die von der Luxemburger Finanzaussicht anonymisiert gelieferten Zahlen belegen einen direkten Zusammenhang zwischen dem Anteil von Frauen in Führungspositionen und dem Geschäftserfolg von Banken. Ähnliches hat die Bespoke- Group jüngst für die Unternehmen im S&P 500 herausgefunden: 23 der dort gelisteten Konzerne stehen unter weiblicher Regie. Sie schnitten besser ab, als der Rest des Index.

(…)

In der Finanzkrise haben Banken mit höherem Frauenanteil besser abgeschnitten (…), der positive Zusammenhang ist doppelt so stark wie in  stabilen Märkten.“

Quelle: WiWo 11,2015

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Frauenquote in Topunternehmen: Von vielen gewollt, von allen verrissen

2. März 2015

Published: 02/03/2015 – 07:27 | Updated: 02/03/2015 – 08:38
Deutscher Gesetzesentwurf zur Frauenquote: Ab 2016 soll die Zahl der Frauen in Aufsichtsräten bei mindestens 30 Prozent liegen. © Sam Churchill (CC BY 2.0)
Jahrelang wurde in Deutschland über sie gestritten, nun soll die Frauenquote in Führungspositionen endlich kommen. Doch Politik, Arbeitnehmer und Gewerkschaften sind sich in einem einig: Der Gesetzesentwurf, dem noch der Bundestag zustimmen muss, ist voll von Mängeln. Einige Experten halten ihn sogar für verfassungswidrig.

Schon Anfang März soll sie vom Bundestag verabschiedet werden, doch nur wenige Tage vor der geplanten Absegnung ist die in Deutschland geplante Frauenquote für Aufsichtsräte umstrittener als je zuvor – bei Parteien und Wirtschaftsvertretern ebenso wie bei Gewerkschaften und Rechtsexperten.

Vergangenen Montag setzte es zusätzliche Prügel für den Entwurf, den der deutsche Justizminister Heiko Maas und Frauenministerin Manuela Schwesig, nach langem Hin-und-Her über die Details, erarbeitet hatten.

Verstoß gegen die Verfassung

Das geplante Gesetz verstoße in wichtigen Punkten gegen die Verfassung und sei teilweise womöglich nicht vereinbar mit EU-Recht, urteilten nun gleich mehrere Gutachter, die vor wenigen Tagen zur geplanten Quote ihre Stellungnahmen für die Fachausschüsse des Bundestags vorgestellt hatten.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass ab 2016 alle börsennotierten Unternehmen, in denen die Arbeitnehmerseite voll mitbestimmungsberechtigt ist, mindestens 30 Prozent Frauen im Aufsichtsrat sitzen sollen. Wird die Quote ignoriert, sind Sanktionen gegen die Firmen vorgesehen: Wenn keine geeignete Frau zu finden ist, müssen die Posten unbesetzt bleiben.

Das jedoch stößt bei vielen Kritikern auf Widerstand: Gutachter Kay Windthorst von der Universität Bayreuth etwa nannte diese Sanktionen schlicht verfassungswidrig. Die Sanktion des „leeren Stuhls“ bei der Wahl des Aufsichtsrats, falls zu wenig Frauen zum Zuge kommen, sei eine „unzumutbare Aushöhlung der eigentumsrechtlichen Befugnisse der Aktionäre bei der Besetzung der Anteilseignerbank“, so Windthorst.

Ausnahmen in bestimmten Bereichen nötig

Betroffen von der Quote wären gut 100 Großunternehmen. Außerdem müssen sich demnach etwa 3.500 entweder börsennotierte oder mitbestimmungspflichtige Unternehmen ab 2015 verbindliche Ziele setzen, wie sie den Frauenanteil in Führungspositionen erhöhen können. In ihrem Fall soll es aber keine Strafmaßnahmen geben.

Windthorst plädierte für Ausnahmen bei der Quote. In der Bau- und Schwerindustrie etwa sei schlicht zweifelhaft, das genügend Frauen gefunden werden können, sagte er.

Solche Bedenken wollen Linke und Grüne indes nicht gelten lassen, die am liebsten eine 40-Prozent-Quote durchgesetzt hätten. Die Grüne Vorsitzende des Bundestags-Rechtsausschusses, Renate Künast, begrüßte vor wenigen Tagen, dass die Frauenquote nun endlich kommt. „Vier Jahre haben viele Frauen im Bundestag gekämpft, jetzt werden wir hoffentlich bald den Fuß in der Tür haben“, sagte Künast. Sie monierte jedoch auch, dass es bei der Quote nur um die Aufsichtsräte geht, nicht um die für das operative Geschäft zuständigen Vorstände.

Gewerkschaften fordern getrennte Behandlung von Arbeitnehmern und Anteilseignern

Auch die Vizechefin des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Elke Hannack, lobt das Vorhaben hinter dem Gesetzesentwurf, fordert aber auch Nachbesserungen.

„Die Bank der Arbeitnehmer auf der einen und die Bank der Anteilseigner auf der anderen Seite“ müssten „getrennt betrachtet werden“, sagte Hannack Ende Januar der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Die Gewerkschaften fürchten ihr zufolge unter anderem, dass die Vertreter der Aktionäre sich vor der Quote drücken könnten, weil die meisten Frauen in mitbestimmten Aufsichtsräten Arbeitnehmervertreterinnen sind.

Wirtschaftsvertreter: Quote belastet Unternehmen mit enormen Zusatzkosten

Ganz andere Bedenken haben hingegen die Arbeitgeber. Sie warnen, dass die Wirtschaft durch die Quote von zahlreichen zusätzlichen administrativen Problemen belastet würde. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer forderte Nachbesserungen und beklagte unter anderem zusätzliche Berichtspflichten und komplizierte Selbstverpflichtungen sowie aufwändige Nachwahlverfahren, wenn die Quote nicht erfüllt werde.

Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ist sicher, die Belastungen würden wachsen, und forderte Ausnahmen für Kleinstgremien bis zu drei Personen. „Es ist widersinnig, den Unternehmen für ein- oder zweiköpfige Geschäftsführungen im Mittelstand Quotenziele aufzuzwingen“, sagte dazu Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung.

Industrie und Arbeitgeber argumentieren außerdem mit einem weiteren Schwachpunkt an dem Gesetzesentwurf – den Kostenberechnungen, die Minister Maas für die private Wirtschaft vorgelegt hatte. Viele Kritiker sind überzeugt, dass die von Maas ermittelten jährlichen Kosten für die Privatwirtschaft in Höhe von 257.000 Euro viel zu niedrig angestezt seien. Die Berechnungen seien „absurd“, sagt der Obmann von CDU/CSU im Rechtsausschuss, Stephan Harbarth. Er ist sicher, dass viele Unternehmen Zehntausende von Euro investieren müssen.

Firmen könnten vor Quote flüchten

Wozu die finanzielle und organisatorische Zusatzbelastung der Unternehmen führen könnte, machte der Heidelberger Rechtswissenschaftler Marc-Philippe Weller in seiner Stellungnahme für den Bundestag deutlich.

​Er warnte, die Firmen könnten die „Flucht aus der Quote“ durch die Umwandlung in eine ausländische Rechtsform antreten. Dies sei zum Beispiel in Norwegen nach Einführung der Quote geschehen. Und auch aus Deutschland, so Weller, sei dies bekannt – als „Flucht vor der Mitbestimmung“ durch Umwandlung in die Unternehmensform der Public Limited Company (PLC), die nicht nach deutschem, sondern nach britischem Gesellschaftsrecht geregelt ist.

Quelle: http://www.euractiv.de/sections/special-reports/frauenquote-topunternehmen-von-vielen-gewollt-von-allen-verrissen-312508?utm_source=EurActiv.de+Newsletter&utm_campaign=f8eda1e03d-newsletter_t%C3%A4gliche_news_aus_europa&utm_medium=email&utm_term=0_d18370266e-f8eda1e03d-47164061

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Wer nicht genug Frauen fördert, erhält weniger Bonus

6. Februar 2015

Einige Unternehmen müssen sich noch auf die Frauenquote einstellen. Andere experimentieren schon länger freiwillig mit internen Quotenregeln. So stehen bei den Berliner Verkehrsbetrieben Frauenquoten in den Zielvereinbarungen der Manager. BVG-Chefin Sigrid Nikutta gibt Auskunft.

personalmagazin: Frau Nikutta, Sie stehen seit 2010 an der Spitze der Berliner Verkehrsbetriebe. Was wollen Sie erreichen?

Sigrid Nikutta: Ich bin absolut ergebnisorientiert. Diesem Ziel ist alles untergeordnet. Wir investieren viel Vorstandszeit in persönliche Diskussionen, damit unsere Unternehmensziele auch bei jedem Mitarbeiter ankommen. Wir treffen nicht nur die Bereichsleiter, sondern auch Gruppen- und Teamleiter, also die direkten Vorgesetzten von Busfahrern und Werkstattmitarbeitern. Kommunikation ist der Schlüssel. Wir informieren über alle Kanäle. Wir haben die Mitarbeiter gefragt, welche Medien sie gerne lesen. Jetzt ist unsere Mitarbeiterzeitschrift aufgebaut wie eine Boulevardzeitung.

personalmagazin: Und dort halten Sie mit Appellen in fetten Lettern die Leistungssteigerung am Köcheln?

Nikutta: Aufrufe bringen wenig, Vorleben bringt viel. Beispiel Ergebnistreue: Die Mitarbeiter erleben, dass wir nachhaltig unsere Ziele verfolgen. Unser strategisches Ziel war eine schwarze Null im Jahr 2016. Nun haben wir dies zwei Jahre früher geschafft und erzielen 2014 erstmals in der Nachkriegsgeschichte ein ausgeglichenes HGB-Ergebnis. Die Mitarbeiter tragen dazu mit einem Tarifvertrag bei, der an unternehmerischen Erfolg gekoppelt ist. Im November konnten sie bereits durch einen guten Tarifabschluss von der Entwicklung profitieren. Künftig gibt es 2,5 Prozent plus in jedem Jahr, in dem die schwarze Null erreicht wird.
personalmagazin: Rechnen die Mitarbeiter mit Zahlenjongliererei?
Nikutta: Nein, denn wir stellen die wirtschaftliche Entwicklung auf Mitarbeiterversammlungen transparent dar. Nach der Wiedervereinigung von Ost- und Westberlin waren wir 30.000, jetzt sind wir 13.400. Die Produktivitätssteigerung war enorm, denn wir machen mindestens das Gleiche. Aber kulturell muss sich etwas ändern: Eine ganze Organisation ist über Jahre darauf sozialisiert worden, Mitarbeiter sozialverträglich abzubauen. Jetzt suchen wir qualifizierte Mitarbeiter und wollen sie halten. Dieser Kulturwandel muss in die Köpfe.

personalmagazin: Und deshalb schreiben sie Frauenförderung auf die Fahne?

Nikutta: Wir wollen dauerhaft Erfolg. Und das geht nur, wenn wir mehr Frauen in die BVG holen – auch in die technischen Bereiche. Gemischte Teams sind gut für den Unternehmenserfolg. Außer um Frauen werben wir auch um Ältere und um Menschen mit Migrationshintergrund. Kulturelle Heterogenität muss neben Alters- und Geschlechterheterogenität stehen.

personalmagazin: Aber Frauen haben Priorität?

Nikutta: Ja. Der Frauenanteil lag seit Jahrzehnten bei 16 Prozent. Jetzt wissen wir, dass bis 2025 rund 3000 Mitarbeiter in Rente gehen werden. Die müssen ersetzt werden. Wenn also in der U-Bahn-Instandhaltung im nächsten Jahr sechs Elektriker ausscheiden, muss der Abteilungsleiter sechs Arbeitnehmer einstellen, davon 50 Prozent Frauen. So konkret steht das in seiner Zielvereinbarung, die einen spürbaren Anteil am Bonus ausmacht. Für das Jahr Eins ging es Ende 2013 an die Zielabrechnung. Wir hatten ein ganzes Stück geschafft, aber nicht alles. In den Gesprächen hieß es: Es war zu schwierig, aber eine Frau habe ich eingestellt. Der Überhang, also zwei Frauen, wurde dann zu den Zahlen für 2014 addiert. Es reicht also nicht einmal einen Kotau zu machen, das Ziel bleibt. Und: Der Bonus wurde proportional gekürzt. So wird es jedes Jahr weitergehen. Jetzt haben wir 18 Prozent Frauen.

personalmagazin: Es bringt also Manager in Bewegung, wenn das eigene Portemonnaie betroffen ist?

Nikutta: Das Interesse am Girl’s Day und am Tag der offenen Tür steigt jedenfalls. Und wir werben jetzt dezidiert um Busfahrerinnen. 160 neue Fahrerinnen haben wir schon ausgebildet.

personalmagazin: Kann ich Karriere machen, wenn ich als Busfahrerin starte?

Nikutta: Wenn sich eine Busfahrerin intern weiterbildet, kann sie bis ins mittlere Management aufsteigen – Gruppenleiterin oder Teamleiterin werden, Dienstpläne gestalten und 60 bis 80 Fahrer und Fahrerinnen führen. Unsere internen Aufstiege sind ein starkes Karriereargument für alle Mitarbeiter.

personalmagazin: Wie stark beschäftigt Sie persönlich das Mann-Frau-Rollenspiel in der Wirtschaft?

Nikutta: Ich würde schon am liebsten in einer Berufswelt leben, in der das Geschlecht keine Rolle spielen würde. Aber wir müssen ja konstatieren, dass die vielen guten Abiturientinnen irgendwo bleiben, nur nicht in Führungspositionen. Veränderung ist da leider kein Selbstläufer.

Das Interview führte Ruth Lemmer.

Sigrid Nikutta ist Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe.

Haufe Online Redaktion

Quelle: http://www.haufe.de/personal/hrmanagement/Wer-nicht-genug-Frauen-foerdert-erhaelt-weniger-Bonus_80_285722.html?ecmId=15949&ecmUid=2994253&chorid=00571838&newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2Fwirtschaft%20%2B%20weiterbildung%2F137%2F00571838%2F2015-01-08%2FTop-News-Wer-nicht-genug-Frauen-foerdert-erhaelt-weniger-Bonus

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Union und Frauenquote

22. Oktober 2014

„In der großen Koalition ist ein heftiger Streit über die Frauenquote ausgebrochen. Führende Unionspolitiker sagten am Dienstag, wegen der schlechten Konjunkturzahlen müsse die deutsche Wirtschaft vor weiteren Belastungen geschützt werden. Deshalb müsse auch über die Frauenquote noch einmal gesprochen werden.

(…)

Auslöser des Unmuts waren Äußerungen der CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt und des parlamentarischen Geschäftsführers der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer. Hasselfeldt hatte eine Verschiebung der Frauenquote ins Gespräch gebracht. Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung müsse man sich „Gedanken machen, ob wir alles, was im Koalitionsvertrag noch vereinbart ist, ganz schnell umsetzen oder ob wir uns nicht für manches noch ein bisschen Zeit lassen“, sagte die CSU-Politikerin.

Zu den Projekten, über die man deshalb reden müsse, gehöre die Frauenquote, weil diese den Handlungsspielraum von Firmen beschränke. Auch über die Details des Quotengesetzes müsse noch einmal gesprochen werden.

Grosse-Brömer sagte, es dürfe keine „weitere Belastung der Wirtschaft durch die Frauenquote“ geben. Da die Quote im Koalitionsvertrag stehe und die CDU als bürgerliche Partei Vereinbarungen einhalte, werde es eine Quote geben. Allerdings sollte deren Einführung „mit einem wirtschaftspolitischen Entlastungsprogramm“ verbunden werden.“

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ueberraschender-koalitionsstreit-union-haelt-die-frauenquote-fuer-belastung-der-wirtschaft-1.2173107