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Arbeitsbewältigungs-Coaching

24. Juni 2009

http://www.perspektive50plus.de/content/e8240/e8783/e11591/e11599/Newsletter_3.Ausgabe_final.pdf INS

50plus bietet interessierten Unternehmen zahlreiche Instrumente und Methoden, die es ermöglichen, die Zufriedenheit der Beschäftigten im Unternehmen zu steigern.

Im Ergebnis sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivierter und identifizieren sich stärker mit dem Unternehmen. Das Unternehmen reduziert Kosten und Fehlzeiten, Wissensverluste und Personalabgänge werden ausgeglichen.

Zum Angebotsspektrum des Beschäftigungspaktes zählen u. a. Altersstrukturanalysen, Stresstests, Mitarbeiterbefragungen und Auswertungen von betrieblichen Daten zur Entwicklung der Arbeitsunfähigkeit bei den Beschäftigten.

Im Rahmen eines Arbeitsbewältigungs-Coaching werden beispielsweise Beschäftigte zu ihren momentanen und zukünftigen Leistungspotenzialen sowie den Vorzügen und Nachteilen des Tätigkeitsfeldes befragt. Auf diesem Wege erhalten Unternehmen wichtige interne strategische Informationen. Das Coaching eignet sich vor allem zur Bewertung von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und zur Früherkennung von Gefährdungen.

Auf der Analyse aufbauend werden Maßnahmen mit den Beschäftigten zusammen (im Sinne eines Empowerment) entwickelt und eingeleitet. Dies sind oftmals Einzelmaßnahmen, die sich u.a. direkt aus dem Arbeitsbewältigungs-Coachings ableiten, und den betrieblichen Ablauf für die Beschäftigten erleichtern sollen. Über die Einzelinitiative soll aber immer auch ein fortwährender Diskussionsprozess im Unternehmen in Gang gesetzt werden, da die Gewährleistung einer alternsgerechten Arbeitswelt eine Daueraufgabe ist.

Um diesen Prozess zu unterstützen, bietet BINS 50plus ein- bis zweitägige Seminare für Führungskräfte, Mentoren oder Beschäftigte an. Die Themenfelder reichen von „Arbeit und Altern“, über „Anerkennenden Erfahrungsaustausch“ bis zu „Gesunden Dialogen“ und „Gesunder Führung“.

Erfahrungen und Wirkungen (…)Die Wirkungen der vertiefenden Maßnahmen, wie die Befragungen und Interviews mit den Beschäftigten, sind vielfältig und weitreichend. So wurden die Bedingungen am Arbeitsplatz und die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten durch

  • bessere PC-Eingabegeräte
  • Schichtplanänderungen
  • die Einführung neuer Informationswege bis hin zu
  • neuen Kompetenzverteilungen und
  • Änderungen im Fertigungsmanagement verbessert. Zugleich werden
  • Verhaltensänderungen von Beschäftigten durch die
  • Einführung von Anti-Raucher-Seminaren
  • Fitnessgutscheinen oder
  • Age-Management- Seminaren gefördert.

Bei den Beschäftigten wurde mehrheitlich eine verbesserte Motivation festgestellt, mehr auf die eigene Gesundheit zu achten und Neues zu lernen. Zudem glauben 80 Prozent, dass die Maßnahmen (…) dazu beitragen, länger im Berufsleben zu verbleiben.

In den Unternehmen reduzierten sich durch die Präventionsmaßnahmen die Ausgaben für krankheitsbedingte Kosten sowie Folgekosten bei den Beschäftigten. Gemäß einer Kosten-Modellrechnung nach dem Arbeitsfähigkeitskonzept von Ilmarinen ergaben sich Einsparpotenziale pro 100 Beschäftigen von ca. 29.000 Euro in 2008.

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