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Status erhöhen

6. Februar 2015

05.01.2015
Status erhöhen: Wie Sie als Frau die Führung übernehmen – Vom Statist zum Status
In Unternehmen stellen sich Frauen leider viel zu oft als Statisten dar. Sie halten sich und ihre Meinung im Hintergrund. Somit gelangen Menschen in den Vordergrund, die oft mehr Schein als Sein sind. Und das nur, weil sie besser klappern können. Aber Klappern gehört einfach zum Geschäft. Selbst Gott lässt die Glocken läuten, um Werbung für sich zu machen. Doch wie können Sie klappern, ohne sich unangenehm in den Mittelpunkt zu drängen? Das geht, indem Sie Ihren Status erhöhen. Und wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel.

Kennen Sie Menschen, die sich immer wieder in den Mittelpunkt drängen müssen? Menschen, die andere Menschen abwerten oder sogar schlecht behandeln, um sich grösser zu fühlen? Oder diejenigen, die mit ihren Statussymbolen hausieren gehen? Das sind für mich Hyänen. Hyänen meinen sie wären mit diesem Verhalten wie ein König, sind sie aber nicht!

Das Problem ist, dass sich viele Frauen von diesen Hyänen blenden lassen. Diese Frauen sind wie Statisten und lassen alles mit sich machen. Sie sind dann einfach ein lebendiges Hintergrundbild der Hyäne, arbeiten ihr zu und erledigen auch unliebsame Arbeiten. Hauptsache die Hyäne ist glücklich und wird nicht ungehalten.

Aus diesem Kreislauf kommen Frauen nur hinaus, wenn sie ihren Status erhöhen. Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Status?

Ich mache Ihnen ein praktisches Beispiel: Sie laufen die Strasse entlang. Eine Person kommt Ihnen entgegen. Sie laufen direkt aufeinander zu. Wer weicht zuerst aus? Die Person, die zuerst ausweicht, hat automatisch in dieser Situation den tieferen Status eingenommen. Ausser die Person die ausweicht macht dabei eine gönnerhafte Geste, mit der sie den Vortritt lässt. Dann ist die ausweichende Person in einem höheren Status. Das Gleiche passiert auch beim Durchgehen durch eine Tür. Wer geht zuerst? Sie können davon ausgehen, dass es die Hyäne für sich beansprucht, dass sie zuerst geht, um auf ihren Rang zu bestehen. Eine Frau lässt meist den Vortritt oder ihr wird gönnerhaft der Vortritt gelassen. Beobachten Sie das einmal. Und schon ist er da, der tiefe Status. Unbemerkt, nur aus Gewohnheit.

Vor jeder Begegnung findet zunächst ein Statuskampf statt. Zuerst wird geklärt, wer an welcher Stelle der Rangordnung steht. So ist es auch zum Beispiel bei Meetings. Meist gehen die ersten 15 Minuten ins Land, um die Rangordnung zu bestimmen. Erst dann geht es richtig los. Das passiert, da es in jeder Gruppe einen Anführer geben muss und kommt noch aus der Steinzeit, als die Männer zur Jagd gingen. Wenn nicht einer das Kommando übernommen hätte, wäre ein wahnsinniges Durcheinander passiert. Das ist auch der Grund, warum sich Frauen aus dem Statuskampf heraushalten. Sie möchten bei diesem Kampf nicht mitmachen. Sie sind es nicht gewohnt, um ihren Rang zu kämpfen, da es bei ihnen immer nur um Gemeinschaft, also einem Miteinander ging. Anders hätte es damals auch nicht geklappt. Sie waren auf sich alleine gestellt, während die Männer auf der Jagd waren. Sie mussten in der Gemeinschaft funktionieren.

Und diese Einflüsse sind heute noch spürbar. Männer fechten ihre Position aus, währenddessen die Frauen für Harmonie sorgen. Auch wenn einige behaupten, wir Menschen hätten nur noch zwei Urinstinkte, Saugen und Schreien. Das stimmt aber nicht. Wir sind stärker von Urinstinkten geprägt als es uns bewusst ist. Doch heute ist es nicht mehr so wie in der Steinzeit. Auch eine Frau muss sich ihre Position sichern. Eine Frau sollte sich den Raum nehmen, der ihr zusteht. Sie sollte Präsenz zeigen, dadurch dass sie sich die ersten 15 Minuten aktiv mit fundierten Ideen einbringt und ihren Standpunkt vertritt. Dies gilt nicht nur für ein Meeting. Auch bei einem Bewerbungsgespräch, Beförderungsgespräch oder beim Verkauf bzw. Verhandlungsgespräch gilt, den Status erhöhen. Und mit hoch meine ich nicht arrogant, sondern bestimmt. Ein bestimmtes, souveränes Auftreten verschafft eine gute Gesprächsposition.

Wichtig dabei ist, der Status wird Ihnen von Ihrem Umfeld zugeschrieben. Ausser bei den Blaublütigen. Sie müssen für einen hohen Status nur geboren werden. Ihr Volk ordnet ihnen sofort einen hohen Status zu. Wenn das nicht der Fall ist, dann geht es immer darum, selbst dafür zu sorgen, d.h. den Status erhöhen, damit das Umfeld ihn anerkennt.

Die Höhe des Status ist übrigens auch immer vom Kontext abhängig. Es kann sein, dass eine Frau in einem Gespräch mit ihrem Mitarbeiter einen hohen Status hat und in dem Gespräch mit ihrem Chef einen tiefen. Dies gilt erst recht dann, wenn der Chef eine Hyäne ist. Und gerade bei ihr wäre ein hoher Status so wichtig. Denn sie nimmt nur die Dinge wahr, die sie erfolgreicher machen. Dabei ist eine Hyäne absolut unfähig Kritik anzunehmen. Gern denkt sie, keiner sei besser als sie selbst. Deshalb schrumpft das kritisch hinterfragende Umfeld. Die ’JA-Sager‘ haben Konjunktur, denn sie stehen bei der Hyäne hoch im Kurs, da sie einfach zu führen sind. Sie geben keine Widerworte.

Wenn Sie Menschen führen möchten, dann müssen sie auch mit Hyänen konstruktiv zusammenarbeiten. Sie bilden in der Berufswelt einfach einen hohen Anteil, da sie auf Macht und Prestige aus sind. Und wo bekommt man das besser als im Job? Bei Hyänen müssen Sie sich Gehör verschaffen. Stehen Sie zu Ihrer Meinung. Hinterfragen Sie seine Aussagen. Bereiten Sie gute Argumente vor. Einfaches Widersprechen funktioniert nicht. Sie müssen sie von Ihrer Meinung überzeugen. Und das geht am besten über Zahlen, Daten, Fakten. Beweisen Sie ihre Aussagen, denn Studien oder Expertenmeinungen wird sie zunächst mehr glauben als Ihnen. Doch umso häufiger Sie die Hyäne überzeugt haben, umso schneller können Sie auf sie Einfluss nehmen, sie führen. Und wenn Sie eine Hyäne führen können, dann können sie jeden führen.

Zusammengefasst gesagt: Verschaffen Sie sich den Raum, der Ihnen zusteht. Mit Selbstbewusstsein und Souveränität setzen Sie sich an die Spitze und können die Menschen in Ihrem Umfeld ganz leicht führen. Hoher Status bedeutet gleich hohe Akzeptanz. Natürlich ist das ein Prozess, doch der Weg zum Ziel lohnt sich, versprochen.

Quelle: http://www.weka.ch/themen/fuehrung-kompetenzen/kommunikation-und-auftritt/auftrittskompetenz/article/status-erhoehen-wie-sie-als-frau-die-fuehrung-uebernehmen-vom-statist-zum-status/?s=newsletter_eMag_KW02

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Alphafrauen

17. Dezember 2014

Quelle: http://www.weka.ch/themen/fuehrung-kompetenzen/kommunikation-und-auftritt/auftrittskompetenz/article/alphafrauen-entschluesseln-sie-die-dna/?s=newsletter_eMag_KW50 – 09.12.2014 – Autor: Marina Friess

Alphafrauen: Entschlüsseln Sie die DNA
Vielen Frauen wünschen sich eine bessere Position, mehr Einfluss, ein besseres Gehalt oder Tagessatz. Oft Fragen Sie sich auch: „Wie mache ich das?“. Die Antwort auf diese Frage kann nur von einer bestimmten Gruppe gegeben werden. Von Frauen die genau dies bereits erreicht haben, was Sie erreichen möchten. Ich werde in diesem Artikel für Sie die Erfolgscodes dieser Frauen entschlüsseln und Ihnen Wege aufzeigen, diese bei sich zu integrieren.

Die Integration dieser Codes erreichen Sie durch das Prinzip von Modelling of Excellence, mit der es für jede Frau möglich ist, die Erfolgsstrategien bei sich selbst einzusetzen. Modelling of Excellence bedeutet, dass man die wichtigsten Eigenschaften analysiert, um sie danach systematisch in das eigene Leben integriert.

Die Beispiele, die ich Ihnen jetzt zeigen werde, werden bei Ihnen sicher auf der einen Seite Verständnis, auf der anderen Seite aber auch Entsetzen hervorrufen. Daher rufe ich Sie auf: „Sein Sie offen für eine neue Sichtweise, neue Impulse und vor allem direkte Worte.“ Wenn Sie meine Tipps im Gedanken mit sehr erfolgreichen Frauen vergleichen, werden Sie die Parallelen erkennen.

Fangen wir mit der Grundlage an. Alphafrauen sind absolut souverän. Um diese Souveränität zu erreichen, sollten Sie Stück für Stück an Ihrer Persönlichkeit und damit an Ihrem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen arbeiten. Die effektivste Möglichkeit hierfür ist es, positive Referenzerlebnisse zu sammeln. Wohin Sie Ihren Fokus lenken, das verstärken Sie. Worin liegen Ihre Fähigkeiten?

Alphafrauen wissen ganz genau, dass sie gut sind und dies kommunizieren sie auch mit voller Überzeugung. Vor allem kennen sie ihren eigenen Wert. Für sie kommt es nicht in Frage, das Mädchen für alles zu spielen. Daher delegieren sie „unwürdige“ Aufgaben einfach weg. Sie erkennen, was sie tun müssen, um ihre Ziele schneller zu erreichen.

Alphafrauen schliessen sich in der Regel auch nicht der allgemeinen Meinung an, sondern sie bilden sich eine eigene Meinung und vertreten diese. Geht die Meinung mit der Masse konform, ist das für sie genauso in Ordnung, wie wenn sie mit ihrer Meinung alleine da stehen. Ein gutes Beispiel hierfür ist Coco Chanel. Der allgemeine Kleindungsstil ihrer Zeit war, dass Frauen unbequeme, lange und vor allem enge Kleider trugen. Sie hingegen machte das „kleine Schwarze“ populär. Wäre sie damals mit der gängigen Mode gegangen, hätte sie wohl nie diesen Erfolg gehabt. Hat sie sich damit nur Freunde gemacht? Natürlich nicht! Hat sie deshalb Ihre Ansicht geändert? Natürlich auch nicht!

Alphafrauen brechen mit Traditionen: ihr Rollenverständnis hat kaum etwas gemeinsam mit den „alten“ Rollenerwartungen. Sie leben nicht für Kirche, Kinder und Familie, sondern sie vereinen es. Ihr Motto: „Alles ist möglich!“ Sie sind davon überzeugt eine gute Mutter, Ehefrau und Geschäftsfrau zu sein und lassen sich von ihrem Umfeld kein schlechtes Gewissen einreden. Sie wissen, was für sie selbst das Beste ist. Denn eins ist klar, nur die Gesellschaft prägt unsere Normen und jede Frau hat die Möglichkeit sich gegen diese zu entscheiden. Natürlich kann auch so eine Powerfrau Zweifel haben und hoffen, dass sie alles gut vereint bekommt. Das ist auch menschlich. Der Unterschied ist allerdings, dass sie sich davon nicht zurückhalten lassen, sondern sie suchen nach Lösungen, um alles gut zu vereinen.

Alphafrauen richten ihr Handeln nicht nach Beliebtheit aus. Die Frage: „Werde ich von Mitarbeitern, Kollegen, Geschäftspartner etc. gemocht und anerkannt“ spielt bei ihr weniger eine Rolle. Wenn sie notwendige Entscheidungen treffen muss, die andere für nicht gut heissen, dann tut sie es trotzdem. Sie möchte in ihrem Beruf Ergebnisse. Sie wird allerdings durch ihr kommunikatives Geschick ihre Entscheidungen so verpacken, dass es für ihr Gegenüber nachvollziehbar ist. Dies bewirkt bei ihrem Umfeld eine hohe Akzeptanz und Respekt für ihren Mut.

Alphafrauen können ihr Gegenüber ganz genau einschätzen und passen darauf ihr Verhalten an. Denn sie wissen, dass vor jedem Gespräch zunächst ein „Statuskampf“ stattfindet. Dieser läuft unbewusst ab. Alphafrauen können jedoch genau mit diesem spielen. Sie passen innerhalb eines Gespräches immer ihren Status auf den Menschen gegenüber an und sind somit viel überzeugungsstärker. Ist es nötig einen tiefen Status einzunehmen, um das zu bekommen was sie möchte, dann nimmt sie ihn ein. Der nach aussen tiefe Status ist also ein geschickter Zug, um das Spiel nach ihren Regeln zu spielen und so zu bekommen, was sie möchte.

Zum Abschluss noch ein paar Short-Tipps, die sie sofort in der Praxis umsetzen können:

  • Setzen Sie sich zunächst ein Ziel und überlegen Sie, welche Fähigkeiten oder Kontakte Sie noch brauchen, um dieses zu erreichen.
  • Danach handeln Sie nur noch zielorientiert.
  • Verwenden Sie in Ihrer Kommunikation kurze, knappe Sätze, die Ihre Aussage auf den Punkt bringen.
  • Schweifen Sie nicht ab.
  • Sprechen Sie langsam, deutlich und atmen Sie immer in den Bauch.
  • Gepaart mit einer geraden und starken Körperhaltung wirken Sie automatisch viel souveräner.