Posts Tagged ‘Job Rotation’

h1

Alternsgerechte Arbeit

1. Februar 2010

http://www.fachkraefte-toolbox.de/02_Fachkraefte_halten/05_Aeltere_Mitarbeiter/03_01_Alternsg_Arbeitsg/index.html – hier gekürzt

Gestaltung des Aufgabenzuschnitts

Kollegiale Lösungen: (…) jüngere Beschäftigte nehmen „älteren Beschäftigten körperlich schwere und belastende Arbeiten ab. Diese Lösungen können betrieblicherseits unterstützt und ausgebaut werden. Dabei können Spielräume zur Selbstorganisation solcher kollegialer Lösungen erweitert werden, was den Autonomiegrad für alle Mitarbeiter erhöht. Ebenso können kreative Lösungen prämiert werden.“

Job Rotation: (…) systematischer Arbeitsplatzwechsel, der einseitige physische und auch psychische Anforderungen verhindert. Beispiel: (…) bei kurzzyklischen Arbeitsabläufen der Wechsel von Bewegungsabläufen, der Wechsel von gehenden, stehenden und sitzenden Tätigkeiten.

Erweiterung des Aufgabenumfangs (…) also „des Aufgabenzuschnitts durch andere Tätigkeiten auf dem gleichen Anforderungsniveau – bei entsprechender Verlängerung der Zeitvorgaben.“ Beispiel: Ergänzung der Tätigkeit „Bestellungen schreiben“ um die Funktion „Einholen von Angeboten“ (…).

(…) Speziell bei Modellen der Job Rotation und der Erweiterung des Aufgabenumfangs besteht die Gefahr, dass die Tätigkeitswechsel den vertrauten Arbeitsrhythmus stören und deshalb als zusätzliche Belastung empfunden werden. Die Einbindung der Mitarbeiter und die Förderung und Nutzung von Mitarbeitervorschlägen ist also eine wesentliche Erfolgvoraussetzung.

Höherwertige Tätigkeiten mit erweiterten Gestaltungsspielräumen

Älteren Mitarbeitern können auch neue und anspruchsvollere Aufgaben übertragen werden. Besonders geeignet sind dabei Aufgaben, die gezielt die  typischen Potenziale Älterer nutzen. Das sind etwa in den Berufsjahren angesammeltes Fachwissen, Erfahrung, Qualitätsbewusstsein, sozial-kommunikative Kompetenzen sowie auch die hohe Betriebsbindung und Arbeitsmotivation.

Als Arbeitsfelder, die nicht als bloße Schonarbeitsplätze qualifiziert werden können, sind zu nennen:

Qualitätssicherung, Überwachung und Kontrolle, Prozessoptimierung: Der Einsatzfähigkeit älterer Mitarbeiter kommen Qualitätsbewusstsein und Erfahrungsreichtum entgegen. Die Mitarbeiter sind aufgrund ihrer langen Betriebserfahrungen mit den Abläufen sehr vertraut. Ihr fachliches Wissen wird häufig um die Kenntnis von Tricks und Kniffen und ein gutes Gespür für Probleme und Optimierungsmöglichkeiten ergänzt.

Arbeit an Schnittstellen der Produktion mit anderen Bereichen wie Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Logistik: Neben den Erfahrungen für eine reibungsarme Gestaltung von betrieblichen Prozessen sind auch die sozialen Kompetenzen bei der Gestaltung der Zusammenarbeit und auch Kontaktnetze zu Betriebsangehörigen in anderen Bereichen ein starkes Potenzial.

Aufgaben des Einweisens und Unterrichtens sowie Berateraufgaben: soziale Kompetenzen älterer Mitarbeiter mit Aufgaben des Wissenstransfers verknüpfen. Ältere Beschäftigte können so ihr Wissen an Jüngere weitergeben und damit die Wissensbasis Ihres Unternehmens sichern helfen.

Kundenkontakte insbesondere dann an, wenn Kontaktpersonen zu älteren Käufergruppen gefragt sind

Die genannten Tätigkeiten können Arbeitsbelastungen verringern, weil sie mit höheren Gestaltungsspielräumen verknüpft sind und eine gewisse Entfernung vom Druck der unmittelbaren Produktion aufweisen. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass solche positiven Effekte nicht durch zu hohe Stressbelastungen etwa bei Aufgaben der Ablaufoptimierung zunichte gemacht werden.

Die Übernahme der neuen Aufgaben wird häufig mit Qualifizierungsanforderungen verbunden sein. (…)

Advertisements
h1

Altersgerechte Arbeitsorganisation

17. März 2009

alter(n)s- und bedarfsgerechte Arbeitsorganisation

  • Arbeitsplätze hinsichtlich ihrer Belastung analysieren,
  • Alternativmodelle der Arbeitsplatzorganisation entwickeln und
  • Lösungen zur Verminderung der Belastung erarbeiten und umsetzen.
  • Verbesserung der Ergonomie sowie zur Arbeitsplatzgestaltung 
  • Job Rotation und
  • sonstige Maßnahmen, wie z. B. sportliche Aktivitäten bzw. Ausgleichsübungen am Arbeitsplatz, flexible Arbeitszeiten oder auch Arbeitsteilung

aus: Pro 50 – Arbeit mit Zukunft: Ist Ihr Unternehmen fit für den demografischen Wandel? Herausgegeben von PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt am Main Advisory, Performance Improvement – People & Change Von Dr. Rosina M. Gasteiger, Dr. Heiko Lorson und Holger Leckebusch 1. Auflage August 2008,