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Die Frauenquote führt nicht zu wirtschaftlichem Erfolg

30. Dezember 2014

Wirtschaftswoche 50, 8.12.2014

IAB 1993-2012, Längsschnittuntersuchung

„(…) drei statistische Zusammenhänge:

Je höher der Anteil weiblicher Führungskräfte, desto häufiger wurden Programme zur Frauenförderung innerhalb des Unternehmens umgesetzt. Ebenso waren die Löhne der Angestellten im Mittel niedriger; und noch erstaunlicher: Je mehr Frauen in den untersuchten Unternehmen in Führungsverantwortung standen, umso niedriger waren Umsatz und Gewinn.

Der Anteil der weiblichen Führungskräftte ist dabei jedoch laut Studie nicht die Ursache der schlechten Unternehmensentwicklung, sondern das Symptom eines anderen Zusammenhangs: Weniger erfolgreiche und kleinere Unternehmen werden relativ gesehen häufiger von Frauen geführt. Dies dürfte an der Affinität weiblicher Arbeitnehmer zu bestimmten Tätigkeiten liegen. Diese Wirtschaftszweige, etwa Pflege, Gesundheit oder Bildung, zählen zu den zersplitterten und wenig ertragstarken Branchen.

(…) Für den Erfolg von Unternehmen sind alle möglichen Indikatoren ausschlaggebend. Ein hoher Frauenanteil in der Führung ist aber weder ein Risiko noch ein Erfolg für die Gleichberechtigung.“

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