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Förderung und Erhalt intellektueller Fähigkeiten

21. Juni 2011

Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer (PFIFF 2)

Quelle: http://www.inqa.de/Inqa/Navigation/Projekte/alle-projekte,did=250842.html

„Das von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) initiierte Projekt PFIFF ist ein „Programm zur Förderung intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer“.

In der ersten Phase des Projekts (bis Ende 2008) wurden Einflussfaktoren auf die kognitive Leistungsfähigkeit zusammengestellt, eine Messung derselben bei Beschäftigten der Automobil-Industrie mit verhaltens- und neurowissenschaftlichen Methoden vorgenommen, und ein Workshop-Konzept entwickelt. Dieses umfasst die Bausteine Stressbewältigungs- und kognitives Training sowie Beratung zu einem kognitiv förderlichen Lebensstil.

In der zweiten Phase des Projekts (bis 2011) wird das Training bei einer größeren Gruppe älterer Beschäftigter in der Automobil-Produktion realisiert und optimiert, sowie das Workshop-Konzept in einigen Firmen vorgestellt werden. Das Modul „Stress und Stressbewältigung“ soll die Teilnehmer über die Auswirkungen von negativem Stress informieren sowie Möglichkeiten zu einem adäquaten Umgang mit belastenden Situationen aufzeigen. Das Modul „kognitives Training“ zielt speziell auf die Verbesserung jener kognitiven Funktionen ab, welche im Alter am ehesten nachlassen, und die wichtig für Tätigkeiten in modernen technischen Arbeitskontexten sind, wie z.B. Gedächtnisfunktionen. Hierfür werden softwaregestützte Trainingselemente aus kommerziellen Programmen eingesetzt, die auf normalen PCs laufen.

Durch eine wissenschaftliche Begleituntersuchung des Trainings mittels Testdiagnostik, der Erfassung neurophysiologischer Parameter sowie der Messung von Stresshormonen wird die Trainingswirksamkeit überprüft. Weiterhin wird eine begleitende formative Evaluation der Durchführung des Trainings inklusive der Befragung der Teilnehmer in Kooperation mit der BAuA Berlin geleistet. Hierdurch soll eine Optimierung des Trainings-Konzeptes ermöglicht werden.

Diese Erfahrungen sollen in einer zweiten Phase dazu genutzt werden, ein Konzept zur Schulung von Multiplikatoren zu erarbeiten („Train-the-Trainer“). Dieses Schulungskonzept soll exemplarisch in verschiedenen Unternehmen durchgeführt werden. Zur Erhöhung des praxisbezogenen Nutzens soll eine projekteigene Internetplattform eingerichtet werden, auf der die abgeleiteten Modifikationen des Workshop-Konzeptes sowie umfangreiche Begleitmaterialien zu relevanten Themen eingestellt werden. Damit soll die Verbreitung des optimierten Workshop-Konzeptes gesichert werden.

 

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