h1

Die jungen Mitarbeiter

26. Januar 2011

Auch dieser Aspekt gehört zum gesamten Thema „Demografie“!

(…) Je jünger die Mitarbeiter sind, desto weniger wollen aber auch so lange arbeiten. Dieses Ergebnis der repräsentativen Online-Umfrage unter 1.470 Mitarbeitern von Peakom und „Die Welt“ zeigt, dass Unternehmen verstärkt an der Mitarbeiterbindung arbeiten sollten.

  • Nur zehn Prozent der Mitarbeiter bis 40 Jahre sind dazu bereit, länger zu arbeiten.
  • Dagegen sagen zwei Drittel der Generation 60 plus, dass sie bestimmt oder wahrscheinlich länger als 65 arbeiten, damit ihr Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt.

Auch die Größe des Unternehmens hat Einfluss auf die Bereitschaft, länger zu arbeiten.

  • Nur gut zehn Prozent der Mitarbeiter in Konzernen sind sich sicher, dies zu tun, und nur ein Viertel wäre wahrscheinlich dazu bereit.
  • Im Mittelstand mit bis zu 50 Mitarbeitern ist dagegen die Anzahl der Mitarbeiter, die ganz bestimmt länger als 65 im Unternehmen arbeiten wollen, mit 22 Prozent doppelt so hoch.

Jetzt die richtigen Bindungsmaßnahmen ergreifen

„Die Zufriedenheit und Loyalität der Mitarbeiter wird für Unternehmen im Wettbewerb immer wichtiger“, verdeutlicht Peakom-Geschäftsführer Michael Gross. „Bei immer weniger Menschen auf dem Arbeitsmarkt wird die Bindung der Mitarbeiter zum kritischen Erfolgsfaktor.“

Um ihrem Unternehmen treu zu bleiben,

  1. steht für die Befragten die betriebliche Weiterbildung an erster Stelle.
  2. Dahinter rangieren gleichauf die Karriere- und Aufstiegsperspektiven
  3. familienfreundliche Arbeitsbedingungen und
  4. zusätzliche Sozialleistungen, wie Betriebsrenten.

Bonuszahlungen als Lockmittel haben insgesamt zwar die gleiche Bedeutung.

  • Im Alter unter 30 sind sie zur Bindung an das Unternehmen jedoch viel unwichtiger.
  • Dagegen spielt mit zunehmender Arbeitzeit die erfolgsabhängige Vergütung zur Bindung an das Unternehmen jedoch eine deutlich größere Rolle.
  • Das gute Image des Arbeitgebers hat insgesamt nahezu die gleiche Bedeutung wie die erfolgsabhängige Bezahlung.

Wunsch und Wirklichkeit passen nicht (…) Am meisten klafft die Position beim Thema Karriere- und Aufstiegsperspektiven auseinander: 80 Prozent der Befragten sagen, dass ihnen dieser Aspekt sehr wichtig oder wichtig ist. Aber nur knapp 30 Prozent berichten, dass ihr Unternehmen bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen hat.

Quelle: http://www.haufe.de/personal/newsDetails?newsID=1294135430.97

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: