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fussboden brandenburg aus Gummersbach

11. November 2010

Rückengesundheit im Parkettlegerhandwerk, fussboden brandenburg

Wer täglich körperlich arbeitet, muss sich, so die weit verbreitete Meinung, um seine Fitness keine Sorgen machen. – Eine Täuschung!

Deshalb:

  • Schonprogramm für den Rücken: Die schwere Teppichrolle wird vom Lager mittels Gabelstapler aus den Stellagen genommen, auf die benötigten Maße zugeschnitten und schrumpft dabei meist auf ein ›tragbares‹ Maß zusammen.
  • Schwergewichtig bleibt manches Handwerkszeug, z.B. die Linoleumwalzen mit mehr als einem Zentner Gewicht. Wenn man allerdings zu Zweit anpackt, geht es.
  • Brandenburg setzt auf die Bewusstseinsbildung bei den Mitarbeitern: »Schwer heben geht gar nicht!« – dies sollte eigentlich jeder im Betrieb beherzigen. Wer dennoch unbedacht zugreift, wird zum ›LastEsel‹ der Woche ernannt und hat einen kleinen Sticker auf seinem Werkzeugkoffer (…)
  • Handwerkszeug zur Arbeitserleichterung, zum Beispiel den Kurbelheber. Er leistet beim Rücken der Möbel wertvolle Dienste und lässt mit wenigen Handgriffen selbst Klaviere und schwere Eichenmöbel ›schweben‹.
  • Training der Rückenmuskulatur. In einem Gummersbacher Rehazentrum, das auch von den Handballern des VfL genutzt wird, wurden Rücken- und Bauchmuskulatur der Mitarbeiter und des Chefs getestet. Ergebnis: Die Hoffnung, dass Arbeit das beste Training ist, war trügerisch. (…) gerade die Rückenmuskulatur war bestenfalls mittelmäßig ausgebildet. Nun begann die Trainingsphase. (…) Die Übungen sollten idealerweise auch ohne aufwändige Kraftgeräte durchführbar sein, damit der ›Workout‹ auch zu Hause oder in der Firma weitergehen konnte. Zwanzig Abende im Rehazentrum dienten zunächst der Einübung. Es folgten weitere zwanzig Wochen Training in der Firma. – Der zweite Test erbrachte die gewünschten Ergebnisse: Alle Werte hatten sich dramatisch verbessert. Mehr noch: Auch das muskuläre Gleichgewicht war wiederhergestellt, so dass es keine Schmerzen mehr durch Verspannungen gab.

Die IKK bescheinigt der Firma Brandenburg in ihrem Abschlussbericht: Kein AUFall in den beiden Jahren

Diesen Beweis dafür, daß es geht und auch in kleinen Unternehmen umsetzbar ist finden Sie bei:

http://www.inqa.de/Inqa/Redaktion/Zentralredaktion/PDF/Gute-Praxis/portrait-brandenburg,property=pdf,bereich=inqa,sprache=de,rwb=true.pdf

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