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Kompetenzmessung bei älteren Mitarbeitern

2. Februar 2010

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Das Projekt COMET erfasst vor allem informell erworbene Kompetenzen älterer Arbeitnehmer in KMU des produzierenden Gewerbes. Rahmen der Kompetenzerhebung sind die Erwartungen ihrer Arbeitgeber, welche Kompetenzen benötigt werden. Die Kompetenzerhebung soll die vorhandenen Kompetenzen beschreiben und dem Arbeitnehmer als Grundlage für weitere berufliche Qualifizierungen dienen.

Dem Projekt liegen drei Annahmen zugrunde:

  1. Arbeitsbiographien sind zunehmend durch wechselnde Tätigkeiten gekennzeichnet, die man zugleich als den Erwerb von vielfältigen Qualifikationen verstehen kann. Längere zurückliegende Testate (Gesellenbriefe u.a.) sind nicht mehr aussagefähig, andere Qualifikationen sind nur unzureichend dokumentiert und vor allem dann nicht bewusst, wenn sie den Bereich des informellen Wissens betreffen.
  2. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind also oft nur unzureichend über die tatsächlichen Qualifikationen von Beschäftigten informiert.
  3. Arbeitnehmer werden zukünftig lebenszeitlich länger arbeiten, wodurch sich die Notwendigkeit des länger als bisher üblichen Qualifikationserhalts ergibt. Lebenslanges Lernen zeigt sich für Arbeitnehmer als Qualifikationserhalt und -vertiefung

Das Projekt COMET will zielt darauf ab, kleinen und mittleren Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes ein Werkzeug (Tool mit Handbuch) zu liefern, das unter Bezug auf nationale und europäische Qualifizierungsstandards diese übernimmt bzw. für den eigenen Bedarf definiert und bei Arbeitnehmern – vor allem solchen mit niedrigen Qualifikationslevel -, die vorhandene Qualifikation erhebt, um auf dieser Basis eine weitere berufliche Qualifizierung planen zu können.

(…) Der Fokus liegt nun bei mittleren und kleineren Unternehmen, die ein einfach zu handhabendes Diagnose-Werkzeug benötigen, das kompatibel ist zu ihrer sonstigen EDV-Ausstattung und bei Bildungsdienstleistern, die sich einen raschen und zutreffenden Überblick über die Qualifikation von Probanden verschaffen wollen.

Der zweite Fokus liegt bei Arbeitnehmern mit einem relativ geringen Qualifikationslevel. Da sie meist eine bildungsferne Arbeitsbiographie haben, müssen sie mit einem Werkzeug arbeiten können, das in seinem Gebrauch akzeptiert und in seinen Ergebnissen die Ansätze zur weiteren Qualifizierung zeigen kann.

(…)

Hauptprodukte des Projekts sind ein EDV-Tool sowie ein begleitendes Handbuch zur Erhebung und Beschreibung von Qualifikationen. Dazu wird das Projekt eine Website generieren, die seinen Kontext, Arbeit und Ergebnisse für Unternehmen beschreibt. Dadurch wächst bei Unternehmen das Bewusstsein für latent vorhandene Qualifikationen und besonders ausbildungsferne Arbeitnehmer werden ermutigt, die eigene Kompetenzbiographie aktiver als bisher zu gestalten.

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