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Handlungsfelder im Age-Management; Toolbox demografiefester Betrieb

15. Juli 2009

http://toolbox.age-management.net/xd/public/content/index._cGlkPTM5OA_.html?_=cz5cIXEuEd6zUsYtZPVLCg

Eine tolle Quelle, hier etwas verkürzt:

Wie kann mit einer älter werdenden Belegschaft das heutige Leistungsniveau beibehalten und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gesichert werden?

Zentrale Fragestellungen :

  • In wie weit ist der Betrieb von den Entwicklungen des demographischen Wandels überhaupt betroffen?
  • Wo liegen Risiken, wo liegen Chancen?
  • Welche Maßnahmen sind für den Betrieb geeignet und können ergriffen werden, um den Risiken rechtzeitig zu begegnen und die Chancen zu nutzen?
  • Welche Aufgaben kann der Betrieb allein erledigen und für welche Themen bieten sich Kooperationslösungen an?
  • Wer sind geeignete externe Partner?

Mit dem Unternehmenstool den Betrieb „demographiefest“ machen.

Ihr Agemangment-Projekt

Die folgenden zwölf Handlungsfelder stecken den Rahmen für ein erfolgreiches AGE-Management ab. Dabei gilt: Ein Unternehmen ist umso besser für den demographischen Wandel gerüstet („demographiefest“), je mehr es die Leitlinien in den Handlungsfeldern beachtet und durch entsprechende Maßnahmen umsetzt:

  • Personalpolitik: Planungszeiträume auf mindestens 5 bis 10 Jahre verlängern! Unternehmensstrategie und Personalplanung eng miteinander verzahnen!
  • Rekrutierung: Das Zielgruppenspektrum erweitern und neue Wege der Personalgewinnung einschlagen!
  • Arbeitsorganisation: Arbeitsplätze, -abläufe und -zeiten alter(n)sgerecht gestalten!
  • Personalentwicklung: Berufslaufbahnen im Unternehmen individuell planen und gestalten! Kompetenzentwicklung für alle Alters- und Beschäftigtengruppen betreiben!
  • Führung: Führungskräfte auf die Anforderungen einer generationenübergreifenden Personalführung vorbereiten! Beschäftigte in Entscheidungsprozesse einbeziehen!
  • Unternehmenskultur: Den vorurteilsfreien Umgang mit (Alters-)Verschiedenheit fördern! Eine Wertschätzungskultur im Unternehmen verankern!
  • Gesundheit: Betriebliche Angebote zur Unterstützung von Gesundheit und Wohlbefinden schaffen! Beschäftigte für Prävention sensibilisieren!
  • Arbeitsschutz: Alter(n)sbedingte Gefährdungen berücksichtigen! Belastungen reduzieren!
  • Innovation: Kompetenzen der älteren Beschäftigten gezielt nutzen! Alle Altersgruppen in Innovationsprozesse einbeziehen!
  • Wissenstransfer: Für kontinuierlichen Wissensaustausch zwischen Alt und Jung sorgen! Kompetenzen ausscheidender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen sichern!
  • Gender: Bei Entscheidungen und Maßnahmen die Besonderheiten von Frauen und Männern beachten!
  • Wirtschaftlichkeit: Unterstützungsangebote (z.B. von Krankenkassen) für das AGE-Management nutzen! Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit und Gesundheit als lohnende Investition betrachten!

Ihr Weg zum demographiefesten Unternehmen AGE-Management ist keine einmalige Maßnahme, sondern ein kontinuierlicher Prozess.  Bilden Sie ein Projekt-Team, ermitteln Sie, wo Sie stark sind, ob Risiken existieren, wo genau Handlungsbedarf besteht und was Sie tun können – dann setzen Sie die gewählten Maßnahmen um und überprüfen Ihren Erfolg!

Ihr Einstieg ins AGE-Management

Das AGE-Management-Team begleitet und steuert alle Aktivitäten – von der Analyse über die Umsetzung bis zur Bewertung. (…) Das AGE-Management-Team setzt sich zusammen aus Führungskräften, Beschäftigten und – soweit vorhanden – einer Vertreterin/einem Vertreter des Betriebs- bzw. Personalrates. Zusätzlich können die Schwerbehindertenvertretung, Betriebsärztin/-arzt und Sicherheitsfachkraft ins Team kommen. Bei Bedarf können externe Experten und Berater hinzugezogen werden. Achten Sie darauf, dass die verschiedenen Altersgruppen sowie Frauen und Männer gleichermaßen im Team vertreten sind!

Erarbeiten Sie einen Handlungsplan, der Informationen über Ihre Ausgangssituation in den Handlungsfeldern, die definierten Ziele und Erfolgskriterien, die geplanten Maßnahmen, die Kooperationspartner, die Zeitplanung sowie die festgelegten Verantwortlichkeiten enthält. (…) Der Handlungsplan entsteht, in dem Sie die Ergebnisse Ihrer Analysen, Überlegungen sowie Entscheidungen und Vereinbarungen im AGE-Management-Team dort eintragen und dadurch Ihr AGE-Management-Projekt schrittweise entwickeln:

  • Handlungsbedarf ermitteln und Probleme konkretisieren =>Audit und Toolbox Unternehmen
  • Ziele definieren => AGE-Management-Team
  • nachprüfbare Erfolgskriterien festlegen => AGE-Management-Team
  • geeignete Maßnahmen ableiten => Toolbox Unternehmen
  • Prioritäten festlegen => AGE-Management-Team
  • im Bedarfsfall externe Partner für eine Zusammenarbeit => Toolbox Unternehmen ermitteln und ansprechen (make or buy?),
  • Zeitplanung vornehmen => AGE-Management-Team
  • Verantwortlichkeiten festlegen => AGE-Management-Team
  • Aktivitäten kontrollieren => AGE-Management-Team

Die Analyse Ihrer Ausgangssituation

(…) überprüfen, in welchen Bereichen Ihr Betrieb von den demographischen Veränderungen betroffen ist und wo möglicherweise Risiken und Verbesserungsbedarf für Ihr Unternehmen bestehen. Dazu empfehlen wir Ihnen das Audit „Das demographiefeste Unternehmen“.  (…) Zur Beantwortung der Fragen in den zwölf Handlungsfeldern benötigen Sie ca. 20 bis 30 Minuten.

Neben dem Audit stehen weitere Instrumente und Methoden zur Analyse der Ausgangssituation zur Verfügung, die Sie alternativ oder ergänzend zum Audit einsetzen können.  (…)

Die Umsetzung Ihres AGE-Managements

Bei der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit externen Partnern, da erfahrungsgemäß viele Themen nicht ausschließlich intern bearbeitet werden können. Dabei bietet es sich an, die Angebote von z.B. Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Weiterbildungseinrichtungen oder spezialisierten Beratern in die Umsetzung einzubeziehen. (…)

Die Gesamtverantwortung für den Umsetzungsprozess liegt beim AGE-Management-Team und für einzelne Aufgaben oder Teilprojekte sind weitere Akteure im Unternehmen zu integrieren, z.B. der werksärztliche Dienst, Kaizen-Arbeitsgruppen, ein Führungskreis oder ein Gesundheitszirkel.

Um eine möglichst breite Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Maßnahmen zu erreichen, sollten Sie die Aktivitäten zum AGE-Management unter ein Motto stellen, das als Dach genutzt wird, um AGE-Management als langfristige Aufgabe im Unternehmen zu verankern.

Informieren Sie die Beschäftigten regelmäßig über die Aktivitäten, Ergebnisse und Erfolge der Maßnahmen, (…) halten Sie das Thema aktuell und fördern die Identifikation und Motivation der Beschäftigten. Halten Sie die Fortschritte Ihrer Aktivitäten in Ihrem Handlungsplan fest! Um den Erfolg Ihrer Maßnahmen zu sichern, sollten Sie Ihre Aktivitäten kontinuierlich bewerten.

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One comment

  1. Es lohnt sich wirklich, hier weiter zu lesen: http://toolbox.age-management.net/xd/public/content/index._cGlkPTUwOA_.html?_=cz5cIXEuEd6zUsYtZPVLCg



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