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Demografischer Wandel in der Pflege

15. April 2009

Konzepte und Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften

Auf Grund der steigenden Lebenserwartung wird der Anteil alter Menschen, die krank und pflegebedürftig sind und somit betreut werden müssen, zunehmen.
Dem steht nicht nur ein schrumpfendes Erwerbspersonenpotenzial und damit auch eine geringere Anzahl potenzieller Pflegekräfte gegenüber. Zugleich verlassen nach wie vor viele Pflegekräfte in jungen Jahren und nach nur kurzer Verweildauer diesen Beruf.
Der vergleichsweise schnelle Ausstieg aus diesem Beruf ist auch den vielfältigen Belastungen in der stationären und ambulanten Pflege geschuldet, die ihre Spuren bei den Beschäftigten hinterlassen.
So sind vor allem Altenpfleger im Vergleich zu anderen Branchen überdurchschnittlich stark gesundheitlich gefährdet, was sich auch in überdurchschnittlich hohen krankheitsbedingten Fehlzeiten niederschlägt.
Ungünstige Arbeitsbedingungen sowie das negative Berufsimage führen bei vielen Beschäftigten in der Pflege zur „Abstimmung mit den Füßen“. So denkt ein Fünftel des deutschen Pflegepersonals ernsthaft und häufig darüber nach, den Pflegeberuf zu verlassen. Damit ist in Deutschland der Wunsch des Pflegepersonals nach einem Berufsausstieg im Vergleich zu anderen europäischen Ländern besonders stark ausgeprägt.

Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen eine Machbarkeitsstudie ausgeschrieben. Unter der Überschrift „Demografischer Wandel in der Pflege – Konzepte und Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit von Pflegekräften“ sollen Ansätze zur Verbesserung, offene Fragen und Probleme, aber vor allem Handlungsbedarfe zusammengestellt werden.

Auf Grundlage von Literaturrecherchen, einer Online-Befragung, Telefoninterviews und einer Open-Space-Veranstaltung werden die dafür notwendigen Grundlagen zusammengetragen.
Geförderte  vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und fachlich begleitet von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

http://www.baua.de/de/Ueber-die-BAuA/Modellprogramm/Demographie-Pflege.html

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