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Flexible Arbeitszeitmodelle

17. März 2009

Traditionelle Arbeitszeitformen sind häufig so ausgestaltet, dass eine bestimmte Anzahl von Wochenarbeitsstunden wie z. B. 38,5 Wochenstunden vorgegeben ist, die für alle Mitarbeiter gilt und gleichzeitig eine bestimmte tägliche Arbeitszeit mit festem Arbeitsbeginn und Arbeitsende beinhalten.

Mithilfe flexibler Arbeitszeitmodelle ist es möglich, auf branchen-, betriebs- und mitarbeiterspezifische Situationen und Bedürfnisse zu reagieren. Flexible Arbeitszeitmodelle zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass die Mitarbeiter die eigene Arbeitszeitstruktur mit gestalten können. Dabei können die Arbeitszeitbedingungen und Anwesenheiten der Mitarbeiter unterschiedlich sein.

Die Flexibilisierung der Arbeitszeit optimiert nicht nur die Ressourcennutzung seitens des Unternehmens, sondern auch die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Mitarbeiter und trägt allgemein zur „Work-Life-Balance“ der Mitarbeiter bei.

  • Teilzeit
  • Vertrauensarbeit
  • Vier-Tage- Woche
  • Gleitzeit
  • Lebensarbeitszeit oder
  • „Sabbaticals“

altersgerechte Schichtmodelle (wie z. B. kurze Wechsel, Vorwärtswechsel); Stellschrauben:

  • Reihenfolge von Schichten hin zu vorwärts rollierenden Schichten
  • Geschwindigkeit, in denen Schichten rotieren
  • Schichtwechselzeiten modifizieren, zum Beispiel: 7 Stunden Nachtschicht, 8,5 Stunden Spätschicht und 8,5 Frühschicht

Bei der Ausgestaltung von modernen Arbeitszeitmodellen ist es wichtig, eine

  • individuelle Differenzierung zu ermöglichen (z. B. längere Mittagspausen für ältere Mitarbeiter)
  • Arbeitszeitmodelle angestrebt werden, die sich an der Erwerbsbiographie der Mitarbeiter orientieren
  • Ein Zukunftsmodell ist die Wahl-Arbeitszeit, die der Tatsache Rechnung trägt, dass es hinsichtlich der Auswirkungen der Arbeitszeit auf die individuelle Arbeitsfähigkeit in allen Altersklassen eine breite Streuung gibt
  • Ziel sollte es sein, Arbeitszeiten so zu gestalten, dass die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter langfristig sichergestellt werden kann. Das ist zugleich der Grund, warum es keine Ideal-Lösungen geben kann, die sich universell anwenden lassen.

aus: Pro 50 – Arbeit mit Zukunft: Ist Ihr Unternehmen fit für den demografischen Wandel? Herausgegeben von PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt am Main Advisory, Performance Improvement – People & Change Von Dr. Rosina M. Gasteiger, Dr. Heiko Lorson und Holger Leckebusch 1. Auflage August 2008

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