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Fight for Talents – Generation Y und die „Alten“

12. März 2009

Die sogenannte „Generation Y“, d. h. die in den 1980er Jahren Geborenen, stehen derzeit in den beruflichen Startlöchern. Die nachrückende Generation wird in den nächsten Jahren sukzessive die „Babyboomer“ der Jahrgänge 1955 bis 1965 ersetzen.

Was erwartet die „Generation Y“ – auch „Millenials“ genannt – von Arbeitgebern? Was haben sie ihnen zu bieten?

Vertreter dieser Generation zeichnen sich durch Leistungsorientierung, Selbstbewusstsein, Offenheit für Veränderung sowie multimediales bzw. informationstechnologisches Know-how aus. Die Generation Y verfolgt vor allem die eigenen Ziele, d. h. nicht zwingend die Ziele des Unternehmens. Sie wollen einem sinnvollen Job nachgehen, der ihnen vielfältige Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet, ein innovatives Arbeitsumfeld bietet und zugleich eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit ermöglicht. Die nachrückende Generation möchte nach dem Motto „Sagt mir, was ich tun soll – aber nicht wie und wo“ arbeiten.

Folgende Faktoren sind den „Millenials“ u. a. wichtig, um produktiv arbeiten zu können:

  • flexible Arbeitsbedingungen und -zeiten
  • ausgewogene Work/Life Balance
  • arbeiten im eigenen Arbeitsumfeld
  • Teamwork und selbstständiges, eigenverantwortliches Arbeiten
  • kooperative Unternehmenskultur (Ablehnung von Hierarchien)
  • modernste Technologie, Nutzung der persönlich bevorzugten IT, Soft- und Hardware
  • eine zukunftsgerichtete, innovative und flexible Einstellung des Arbeitgebers
  • schlanke Arbeitsprozesse und
  • Schaffung einer „Arbeitnehmermarke“ im Rahmen von Talentmanagement

Die Verbundenheit der Generation Y mit einem Arbeitgeber ist tendenziell geringer ausgeprägt als bei den Generationen vorher – den Job häufiger zu wechseln, wird zur Regel. Die junge Generation von qualifizierten Arbeitskräften legt großen Wert auf Entertainment sowie monetäre Entlohnung. Unternehmen, die dies in ihrer Personalstrategie berücksichtigen und ein entsprechendes Talent Management entwickeln, schaffen sich dadurch einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Allerdings stellt sich auch die Frage, ob älteren Mitarbeitern diese neue Arbeitswelt gefällt und wie potenzielle Konflikte vermieden werden können.

Aus: Pro 50 – Arbeit mit Zukunft: Ist Ihr Unternehmen fit für den demografischen Wandel? Hg. PricewaterhouseCoopers AG, Frankfurt am Main; Advisory, Performance Improvement – People & Change Von Dr. Rosina M. Gasteiger, Dr. Heiko Lorson und Holger Leckebusch, 1. Auflage August 2008

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